Meinungen

 

Einige Statements von 15-jährigen NachkonfirmandInnen:

Patrick F.: "Die Konfirmandenzeit hat was gebracht, weil man hinterher in eine Jugendgruppe gehen kann."

Ilona H.: "Weil man mit anderen Konfirmanden viel Spaß haben kann."

Carmen L.: "Weil man über den Glauben nachdenkt und man mehr über sich selbst erfährt und neue Freunde kennen lernt."

Miriam F.: "Weil es schön ist zur Kirche zu gehören und weil man jüngere Leiter hat, die sind nicht so langweilig wie ein Pfarrer. Und weil man da ganz locker was über Gott lernen kann, nicht so wie in der Schule."

Ein Elternpaar schreibt: „Als Eltern wollen wir heute unsere Eindrücke zum Konfirmandenunterricht und zur Konfirmation unserer Tochter wiedergeben. Stichpunktartig möchte ich die für uns bedeutsamen Stationen dieser Zeit revueartig passieren lassen. Ein wenig befangen besuchten wir den ersten Elternabend. Was kommt da auf uns zu? Wieviel Eltern kommen zu diesem Abend? Solche Gedanken hatten wir, als wir uns auf den Weg zu dem ersten Treffen machten. Über 40 waren gekommen und harrten mit uns der Dinge. mit denen wir nun konfrontiert wurden. Die Beklemmung war bald gewichen, als uns Frau Kittlaus nun einen kleinen Einblick in die Arbeit gab, die sie zusammen mit ihren Helfern und Helferinnen, mit unseren Kindern vorhatte. In der Gruppenarbeit lernten wir dann auch gleich einige dieser jungen Leute kennen.

Aus Gesprächen mit unserer Tochter erfuhren wir, dass die Konfirmanden und Konfirmandinnen mit den Helfern und Helferinnen recht gut zurechtkamen, was durch die Freizeit gleich zu Beginn der Konfirmandenzeit einen guten Anfang nahm. Ein nächster Punkt war der Gottesdienst, in dem die Konfirmanden und Konfirmandinnen aber auch viele Eltern von Frau Kittlaus in die Gottesdienstform eingeführt wurden. Vielleicht ging es manch anderen Eltern so wie uns, dass wir neu oder wieder erfahren haben, warum manche Dinge an dieser Stelle im Gottesdienst vorkommen und welche Bedeutung sie haben.

Im zweiten Elternabend machten wir uns, angeregt durch die Beschäftigung der Konfirmanden und Konfirmandinnen mit diesem Thema, über die Gottesfrage Gedanken. Das Tauffest muss aus Erzählungen von Konfirmanden und Konfirmandinnen, unsere Tochter konnte leider wegen Krankheit nicht dabei sein spitze gewesen sein. In einer beeindruckenden Weise müssen die Konfirmanden und Konfirmandinnen mit dem Element Wasser konfrontiert worden sein. Die verschiedenen Gottesdienste, die von Konfirmanden und Konfirmandinnen mitgestaltet wurden, waren unserer Meinung nach eine Bereicherung für die Gemeinde. Einsame Spitze war, wie die Tochter berichtete, die Freizeit in der Woche vor Ostern. Dem Erzählen und den Bildern auf dem 4. Elternabend nach, war das eine runde Sache.

Unserem Empfinden nach war der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden und Konfirmandinnen ein weiterer Höhepunkt in der Konfirmandenzeit. Der ganze Gottesdienst wurde von den Konfirmanden und Konfirmandinnen gestaltet, einschließlich Predigt und Feier des Hl. Abendmahls. Man merkte als Besucher, dass es nicht nur den Konfirmanden Spaß gemacht hat, sondern auch wir Gottesdienstbesucher waren voll dabei. Zum Schluss, als Höhepunkt, wäre dann der Konfirmationsgottesdienst zu nennen. Ich kann mir vorstellen, dass alle Eltern und Paten davon ergriffen waren, als wir nun hörten, wie unsere Kinder mit ihren Worten ihren Glauben bekannten. Die Predigt war ebenso wie die Worte des Kirchenvorstehers ganz auf die Konfirmanden und Konfirmandinnen zugeschnitten und ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere Gedanke hängengeblieben ist. Nicht zu vergessen wäre die Band, die in einer so dezenten und guten Weise durch den Gottesdienst geführt hat.

Wenn ich nun zum Schluss komme, möchte ich sagen: Was wären wir Eltern glücklich gewesen, wenn wir eine solche Konfirmandenzeit hätten erleben dürfen. Haben Sie alle, die hier mit unseren Kindern gearbeitet haben, recht herzlichen Dank und machen Sie so auf diesem beschrittenen Weg weiter. So kann Kirche vielleicht wieder verlorenes Terrain bei jungen Menschen zurückgewinnen. Ein dankbares Konfirmandenelternpaar."

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