Aktuelles

Stadtradeln 2020

Unsere Gemeinde hat auch 2020 wieder an der Aktion Stadtradeln teilgenommen. Das erradelte Ergebnis sehen Sie oben.

Vielen Dank an alle Mitradlerinnen und Mitradler.

 

Gourmet-Tour durch die Welt

Wer hat nicht schon von einer Reise durch die Welt geträumt? In Corona-Zeiten ein Ding der Unmöglichkeit? Nein! Am 02.08. ermöglichte der Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde nach dem Sonntagsgottesdienst eine kulinarische Reise um die Welt mit Muffins nach internationalen Gerichten bei einem „Kirchcafé To Go“ Ob skandinavische Lachs-Muffins, französische Blätterteig-Muffins oder für süße Leckermäuler arabische Orient-Muffins bzw. deutsche Apfel-Zimt-Muffins. Dies alles war zu haben und einiges mehr. Man hatte wirklich die Qual der Wahl, wohin man seine Geschmacksnerven auf Reise schicken soll! Gerne nahmen die Gottesdienstbesucher das Angebot an, auch wenn die Muffins nicht vor Ort gemeinsam gegessen werden konnten. Eine Gourmet-Tour um die Welt ist auch von zuhause aus möglich!

Gottesdienst mit Reisesegen am ersten Feriensonntag

Auch wenn Urlaubsreisen in die Ferne in der aktuellen Pandemiezeit wohl nicht von vielen geplant werden – unterwegs sein werden in den Sommerferien viele Menschen. Ob es nun Ausflüge von daheim aus in die nähere Umgebung oder eine Reise innerhalb Deutschlands ist – ein Segen für Fahrt und Heimkehr ist ein guter Begleiter. Pfarrerin Pfeiffer verband die segensreichen Wünsche für die Ferienzeit mit dem Predigttext aus dem 2. Buch Mose, in dem der Zug der Israeliten durch die Wüste beschrieben wird. Gott sorgt hier für das Volk Israel und begleitet es auf seinem Weg. Auch uns begleitet er jeden Tag, egal wo die Reise hingeht. In Nicht-Corona-Zeiten hätte jeder Gottesdienstbesucher einen persönlichen Segen mit Handauflegen erhalten können. Abstands- und Hygieneregeln erlauben so etwas derzeit leider nicht. Und doch musste niemand auf seinen persönlichen Segen verzichten – es lagen kleine, hübsch verzierte Schachteln zum Mitnehmen aus, die jede ein christliches Symbol in Miniformat enthielten. Diese Segensbringer passen in jeden Koffer oder Rucksack! Wir wünschen allen einen gesegneten und erholsamen Urlaub – egal wo und wie!

Freudiger Eintritt in den verdienten (Un)Ruhestand

Nach fast 37 Jahren Dienstjahren wurde Diakon Herbert Wasner mit einem Festgottesdienst bei Bilderbuchwetter im Kirchgarten der Genezareth-Gemeinde verabschiedet. Eigentlich sollte Diakon Wasners Abschied bereits im Mai gefeiert werden und eigentlich war geplant, dass Dekan Felix Reuter die Festansprache hält und ihn entpflichtet. Doch Corona erzwang die Terminverschiebung und Dekan Reuter erkrankte kurzfristig. Die Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky bewiesen ausreichend Flexibilität und sorgten gemeinsam mit Pfarrer Reiner Schübel von der Rummelsberger Diakonie für einen gelungenen Gottesdienst. Die Predigt hielt Wasner selbst und verband seine Ansprache mit der Enthüllung eines von ihm eigenhändig gefertigten Ambos für die Genezareth-Kirche – seinem ganz persönlichen Abschiedsgeschenk für die letzte Station seiner beruflichen Laufbahn. Ein Ambo für unsere Kirche – das stand schon lange auf der Wunschliste der Gemeinde! Aber dass es ein solch besonderer Ambo werden würde – das hatte niemand zu hoffen gewagt! Passend zum Altarbild der Genezareth-Kirche und zur Form des dortigen Altars hat Wasner bei der Gestaltung des Ambos Bezug auf das Thema Schiff bzw. Boot genommen und das eigentliche Holzgestell mit einem gebauschten Segel umhüllt. Welche biblischen Motive und Geschichten ihn zu genau dieser Gestaltung inspirierten, führte Wasner in seinen Predigtworten aus. Man kann Wasners spirituelle Kreativität verbunden mit einem tüchtigen Schuss Praxis nur bewundern. Denn natürlich ist das Ambo stabil und höhenverstellbar. Ab sofort ist die Genezareth-Kirche um eine Kostbarkeit reicher!
Überhaupt Wasners Kreativität! Sie begleitete ihn sein gesamtes Berufsleben lang neben großem Einsatz für Kinder und Jugendliche. Diese Kreativität dankten ihm Pfeiffer und Urbansky besonders und überreichten ihm einen goldenen Hammer. Und diese unbegrenzte Freude am Schaffen ist einer der Gründe, warum Wasner sich nun besonders auf den Ruhestand freut. Als er berichtete, was er nun alles vorhat – es wurde einem fast schwindelig. Kein Wunder, dass Wasner seine Entpflichtung mit einem Freudenschrei „ich bin frei!“ kommentierte – frei für einen neuen Lebensabschnitt mit anderes Schwerpunkten.
Zahlreiche Grußworte ehrten den frischgebackenen Ruheständler und dankten ihm für seine Arbeit. Die Garchinger Jugend hatte ihm zu Ehren sogar einen kleinen Videofilm gedreht, der via Beamer auf einer Leinwand gezeigt wurde. Zum Schluss stieß man bei einem corona-angepassten Sektempfang mit Abstand auf Wasners Wohl an und wünschte alles Gute.


Sommerlaunige Tauferinnerung

Sommersonntagnachmittag im Kirchgarten bei der Genezareth-Kirche. Sonnenstrahlen flirren durch die Blätter der Bäume. Es ist angenehm warm. Ein Altar geschmückt mit Kreuz, Kerzen, Blumen und blütenumgrenzten Taufbecken im Schatten der Baumkronen. Davor etliche auf dem Gras ausgebreitete Picknickdecken, auf denen sich Kleinkinder mit ihren Eltern niedergelassen hatten. So stellte sich das Ambiente dar, in dem Pfarrerin Mirjam Pfeiffer zusammen mit den Mitgliedern der Kindergottesdienst-Teams einen Tauferinnerungsgottesdienst gestaltete. In einem kleinen Szenenspiel wurde die Geschichte der Taufe des Kämmerers aus Äthiopien nachgespielt. Gemeinsam sang man die aus den Kindergottesdiensten bekannten Mitmachlieder, begleitet von Andrea Szoucsek auf der Gitarre. Das Kindercredo wurde gesprochen. Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war der Moment, als die Kinder nacheinander zum Altar gehen durften, um die mitgebrachten Taufkerzen zu entzünden. Danach wurden die Eltern gebeten, ihren Kinder mit dem Zeigefinger ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen und sie zu segnen. Der Gottesdienst war anders als sonst, da die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten waren. Nichtsdestotrotz hätte die Tauferinnerungsgemeinschaft nicht intensiver sein können.


„Auf ein Wort“ mit Manuela Urbansky

Im Radiostudio
Bildrechte: Manuela Urbansky

Pfarrerin Manuela Urbansky war im BR-Studio und hat sieben Radioandachten für „Auf ein Wort“ aufgezeichnet! 

Mitten im Alltag innehalten und sich inspirieren lassen. Etwas aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Gewohntes neu wahrnehmen. „Auf ein Wort“ lädt ein, aus einer religiösen Sichtweise heraus auf die Dinge zu blicken und sie dabei neu zu entdecken. Worte, die im Alltag begleiten und motivieren. 

Falls Sie eine Folge verpasst haben, können Sie sie im BR-Podcast nachhören:

Folge 1: Schiefer Turm von Pisa
Folge 2: Geheimnisse
Folge 3: Rose von Jericho
Folge 4: Hab-ich-vergessen-Tag
Folge 5: Göttliches Waldhorn
Folge 6: Superhelden
Folge 7: Taufkerze mit Tränen und Narben

Viel Freude beim Zuhören!