Aktuelles

Gottesdienst zum Valentinstag

Wenn wir uns lieben, bleibt Gott in uns

In diesem Jahr fiel der Tag der Liebenden, der Valentinstag, auf einen Sonntag - ideal für die Konzeption eines Gottesdienstes für Paare aller Art (und natürlich auch für Singles). Damit auch alle, die sich angesprochen fühlten, kommen konnten, feierte Pfarrerin Manuela Urbansky den Valentinstag-Gottesdienst zwei Mal hintereinander - um 10.30 und um 11.30 Uhr.
Die Besucher erlebten einen Festgottesdienst für die Liebe und Liebenden, in dem alles auf dieses eine Thema abgestimmt war. Da standen rote Rosen umgeben von einem Herzrahmen auf dem Altar, wie auch ein Gesteck aus roten Rosen unter der Osterkerze - ein Meisterwerk der Mesnerin Gerlinde Salmen. Andreas Lübke am Klavier und die Gesangssolisten Frau Straub, Herr Herzog und das Ehepaar Katz waren mit dem Vortag von Liebesduetten u.a. aus Oper und Operette unmittelbar dem Thema des Gottesdienstes verbunden. Sogar ein ganz besonderes Glaubensbekenntnis unter dem Titel „Gott ist Liebe“ wurde gesprochen.
Grundlage von Lesung und Predigt waren Bibelworte aus dem 1. Johannesbrief, in dem die Liebe der Menschen untereinander und Gottes Liebe zu den Menschen, eindringlich beschrieben wird. Urbansky übernahm die Botschaft des Bibeltextes, um in ihrer Predigt all die Facetten der Liebe, ob frisches Verliebtsein mit ersten Dates oder Liebe im Ehealltag, ob vertrauensvolle andauernde Liebe oder auch verwehende Liebe anschaulich zu schildern. In ihrer lebendigen Ausführung konnte sich jeder finden, wurde jeder angesprochen.
Ein besonderes Highlight gab es unmittelbar nach dem Gottesdienst auf dem sonnenbeschienenen Kirchplatz: Es gab die Möglichkeit, dass Paare sich persönlich von Pfarrerin Urbansky (coronagerecht) segnen ließen. Dieses Angebot wurde gerne und von vielen angenommen.

Seid versöhnt mit Euch, Eurem Nächsten, mit der Welt und dem Herrn!

Die Größe des Raums in der Unterschleißheimer St.-Ulrichs-Kirche machte es möglich, dass auch unter Beachtung der Coronaregeln der ökument. Kreis Unterschleißheim am frühen Abend des 22.01 zum traditionellen ökumen. Gottesdienst zur Einheit der Christen einladen konnte. Die Gebetswoche zur Einheit der Christen stand in diesem Jahr unter dem Bibelwort aus Joh.15,8-9 Bleibt in meiner Liebe und Ihr werdet reiche Frucht bringen. Die Mitglieder des ökumen. Kreises entschieden sich, den Gottesdienst in der 3-teiligen Form des Stundengebets der Klöster für die Nacht, der Vigil, zu feiern. Die Rolle der Liturgen übernahmen die evangelische Pfarrerin Manuela Urbansky und der katholische Pastoralreferent Florian Wolters. Für die musikalische Gestaltung war die Taizégruppe der Pfarrgemeinde St-Ulrich-St. Korbinian um Matthias Berthel und Stefan Honal verantwortlich.
Der insgesamt meditative und verhaltene Charakter des Gottesdienstes war schon beim Betreten der Kirche spürbar: Kein elektrisches Licht, nur Kerzen an den abstandsgerechten Plätzen im Gottesdienstraum, dafür der Altarraum als helles Zentrum, erleuchtet mit einem Kreuz aus einem Kerzenmeer am Boden vor dem Altar, den Kerzen auf dem Altar und gedämpftem Scheinwerferlicht. Blickfang war ein riesiges Blumenarrangement aus weißen und roten Weihnachtssternen aufrechtstehend neben dem Kerzenkreuz am Boden. Hier musste man sich einfach auf die Gedanken des Gottesdiensts einlassen!  Der Ablauf des Gottesdienstes führte Schritt für Schritt zu dreifacher Versöhnung – der Versöhnung mit sich selbst, mit seinem Nächsten und der Welt. Eingeleitet wurde jeder der Versöhnungsschritte mit einer Folge von Texteinwürfen gesprochen von Mitgliedern des ökumen. Kreises aus verschiedenen Raumrichtungen der Kirche. Es folgte die Lesung eines Bibeltextes, u.a. die Geschichte vom barmherzigen Samariter, die jeweilige Versöhnungsformel und danach ein Gesangsstück mit Gitarrenbegleitung. Innerhalb dieser Abschnitte wurde den Gottesdienstbesuchern ausreichend meditative Stille gegeben, die die Intensität der Texte verstärkte und Zeit zum Innehalten gewährte. Insgesamt entstand so ein eindringlicher, tief berührender Gottesdienst, eine Zeit zur Begegnung mit Gottes Geist.
 

Heike Köhler i. A. des ökumen. Kreises Unterschleißheim

 

Sanierung des Kirchturms abgeschlossen!

Seit Anfang Dezember war es für aufmerksame UnterschleißheimerInnen sichtbar – der Turm der Genezareth-Kirche hat ein neues, ein strahlend-glänzendes Dach! Die Reparatur und Erneuerung des Kirchturmdaches war notwendig, nachdem dort Sturmschäden festgestellt wurden. Während des Sommers wurde das Dach provisorisch gesichert, im Spätherbst erfolgte die Sanierung. Da der Turm schon mal eingerüstet war, nutzte man die Gelegenheit, um diesen auch neu zu streichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – bis in die Ferne ist das neue Kupferdach des Kirchturms sichtbar. Die anfallenden Kosten wurden nur zum Teil durch die Versicherung gedeckt, so dass die Kirchengemeinde noch eine erkleckliche Summe zu schultern hat. Ein finanzieller Zuschuss von 12.000 Euro durch die Stadt Unterschleißheim erleichtert die Finanzsituation erheblich. Die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky und der Kirchenvorstand danken dem Stadtrat herzlich für diese großzügige Unterstützung. Ebenso gibt es dankenswerterweise einen Zuschuss vom Dekanat und Prodekanat München. Trotzdem verbleibt der Kirchengemeinde ein nicht geringer Anteil an Kosten. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, freuen wir uns auf eine Spende auf folgendes Konto: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim/ Raiffeisenbank München-Nord/ IBAN: DE52 7016 9465 0102 5955 67/BIC: GENODEF1M08, (weitere Infos zu Spenden, Spendenquittung etc. finden Sie hier.


Bastelaktionen und ökumen. Adventsandacht im Seniorenheim

Im Laufe dieses Coronajahres haben die evangelische und die katholischen Kirchengemeinden schon etliche Aktionen für das Seniorenheim am Valentinspark organisiert, um den Senioren deutlich zu machen: Wir denken an Euch! Ihr seid uns wichtig! Keine Frage – auch in der Advents- und Weihnachtszeit sollte an die SeniorInnen gedacht werden! So waren etliche Ehrenamtliche kreativ und bastelten ganze Heerscharen von kleinen Tontopfengelchen, damit diese im Seniorenheim verteilt werden konnten. Es entstanden viele ganz individuelle Engelchen, mal goldgelockt, mal punkig oder mit kesser Tolle. Pfarrerin Manuela Urbansky und Pastoralreferent Florian Wolters gestalten dazu eine ökumenische Videoandacht – natürlich mit dem Thema „Engel“ - die sich die Seniorenheimbewohner in Kleingruppen anschauen konnten.Im Anschluss daran konnte jeder der SeniorInnen eines der individuellen Tontopf-Engelchen als Erinnerung mitnehmen.
Auch die Kleinsten waren für die Ältesten aktiv. Die Kinder des evang. Kindergartens Hollerbusch bastelten für die Bewohner des Altenheims allerlei Weihnachtsschmuck aus Papier. Was hierbei alles entstand! Glitzernde Schneeflocken, bunte Kugeln und goldene Sterne. Ganz stolz überreichten die Kinder dem Personal des Seniorenheims ihre gebastelten Geschenke an der Tür des Seniorenheims. Die Angestellten verteilten die liebevoll gefertigten Stücke an die Senioren. Auch wenn persönlicher Kontakt im Moment kaum möglich ist, solche Aktionen machen generationsübergreifend deutlich: Wir gehören zusammen und sind füreinander da!

Segen im Zeichen des Regenbogens

Dass der Segnungsgottesdienst zu Beginn des Neuen Jahres auch in der Corona-Krisenzeit stattfinden wird, ja gerade in dieser Zeit stattfinden muss, daran gab es bei den Hauptamtlichen und dem Kirchenvorstand keinen Zweifel. Doch über das Wie?, das coronagerecht zu sein hatte, darüber musste lange nachgedacht und diskutiert werden. Aber Pfarrerin Mirjam Pfeiffer und ihr Team hatten ausreichend Ideen, wie der Segnungsgottesdienst auch unter Einhaltung der Corona-Regeln seinen intimen Charakter beibehalten konnte. So entstand ein stimmiger Gottesdienst mit so persönlicher Segnung wie unter den jetzigen Bedingungen möglich. In Lesung und Predigt stand der Gottesdienst unter dem Thema der Sintflut-Geschichte aus dem 1. Buch Mose mit anschließender Rettung aller Bewohner der Arche und dem Bund Gottes mit Noah im Zeichen des Regenbogens. Pfarrerin Pfeiffer zog in Ihrer Ansprache einige sehr passenden Parallelen zwischen der Katastrophe der Sintflut damals und der Coronakrise heute - wie es den Menschen damals ging, welche Sorgen sie hatten, wie sie sehnlichst auf das Ende der Sintflut warteten. Und die Rettung kam - im Zeichen des Regenbogens! Auch wir dürfen auf einen Regenbogen hoffen in der heutigen Zeit.
Nach der Predigt folgten die eigentlichen Segnungshandlungen. Mit Austeilung von Salböl und Segensbändchen und Segenszuspruch auf Abstands fand alles etwas anders statt als in den Jahren zuvor, war aber nicht weniger intensiv. Andreas Lübke an der Orgel und Doris Rohe Trompete und Gesang sorgten für ein passendes musikalisches Ambiente in diesem besonderen Gottesdienst. Wer teilhaben möchte an diesem Segen für 2021 - Kärtchen mit den zugesprochenen Segensworten liegen in der Genezareth-Kirche aus und können gerne abgeholt werden.


Lasst uns froh und munter sein!

In der augenblicklichen Corona-Situation einen Familiengottesdienst in der Kirche zu feiern? - Bei den geltenden Corona-Regeln fast unmöglich! Eine Adventszeit ohne einen Gottesdienst für Kinder? - Noch unmöglicher! So verlegte die evang. Kirchengemeinde ihren Adventsgottesdienst für Familien kurzerhand in den Kirchgarten und feierte am späten Nachmittag des Nikolaustages mit Eltern und Kindern eine kurze Andacht mit Musik. Hier konnten sich großen und kleinen Teilnehmer locker verteilen und die Abstandsregeln einhalten. Für adventliches Ambiente war gesorgt: Das riesige Bild eines Adventskranzes mit zwei blinkenden Kerzen wurde mit Hilfe eines Beamers auf die weiße Wand des Gemeindehauses geworfen.  An vielen Bäumen und Sträuchern des Gartens strahlten kleine Lichtlein. Dazu gesellte sich das bunte Leuchten der Laternen der Kinder, die man gebeten hatte, ihre Laternen mit zu bringen. Der absolute Vorteil des Veranstaltungsortes Kirchgarten: Es durfte gesungen werden - mit Maske zwar, aber immerhin! Den Auftakt machte natürlich die Nikolaushymne „Lasst uns froh und munter sein“, fröhlich begleitet von Martin Danes und Ulrich Baur. Die beiden Musiker waren mit ihrer weihnachtslaunigen Musik eindeutig die Advents-Stimmungsmacher der Andacht. Mal mit Gitarre und Violine, mal mit zwei Gitarren, mal begleitend zum Gesang der Anwesenden, mal in spritzigen Soli in Irish-Folk-Manier - niemand konnte sich dieser Musik entziehen. Es erklangen etliche Weihnachtslieder-Klassiker, bei denen man aus voller Kehle mitsingen konnte. Zwischen den musikal. Teilen der Andacht las Pfarrerin Mirjam Pfeiffer - den Temperaturen eines Dezemberabends entsprechend gut eingemummelt ohne Talar nur mit Stola -  eine lustige Weihnachtsgeschichte von Heinrich Waggerl - die Kinder erfuhren, warum Ochs und Esel im Stall bei der Krippe standen und keine anderen Tiere. Ein gemeinsam gesprochenes Vaterunser beendete die Andacht und natürlich bekam jedes Kind zum Schluss einen kleinen Schoko-Nikolaus. Schließlich war Nikolaustag! So ergaben sich knapp 45 Minuten, in denen man Adventsfreude tanken konnte - anders als sonst, weil Corona-gerecht, aber nicht weniger intensiv!