Aktuelles

Ostern 2021

Impressionen vom Osterfest 2021 finden Sie hier.


Palmsonntagsjubel im Doppelpack

Gleich zwei Mal hintereinander fand der diesjährige Familiengottesdienst zu Palmsonntag in der Genezareth-Kirche statt. So konnten alle Familien, die kommen wollten, auch kommen und trotzdem entsprach alles den Coronaregeln. Gerne nahmen die Gemeindemitglieder das Angebot an. Beide Gottesdienste waren gut besucht.


Natürlich stand der Einzug Jesu in Jerusalem im Mittelpunkt des Geschehens! Nach durchdringendem Trompetensignal „ritt“ Andi Huber als Jesus auf einem schmucken Stecken-Esel durch den Mittelgang der Kirche. Sein Einzug war Teil eines fröhlichen Anspiels, in dem eine sehr kompetente Fernsehmoderatorin (Sandra Nägele) das Geschehen kommentierte und anwesende Zuschauer des Einzugs, wie z.B. eine Frau (Carmen Deffner), ein Pharisäer (Pfrin. Manuela Urbansky), einen Soldaten (Birgit Huber) und einen Händler (Maren Köhler) interviewte. Die Geschichte in die Jetzt-Zeit zu verlegen und mit kleinen tagesaktuellen Anspielungen zu bestücken, machte sowohl dem Team als auch den Gottesdienstbesuchern riesigen Spaß. So verkaufte der Händler z.B. fritierte Heuschrecken „to go“ und die Moderatorin brillierte mit einem Bonmot nach dem anderen. Pfarrerin Manuela Urbansky bettete die Spielszene geschickt in die Liturgie und ihre Kurzpredigt ein. Grundthema war hier, dass Jesus kein König ist, wie man sich einen König vorstellt, keine Machtinsignien besitzt, sondern mit ganz anderen Eigenschaften aufwartet. Anhand von Gegenständen wie einem gebastelten Zepter oder einem Reichsapfel aus Goldpapier, die dann gegen Symbole, die Jesu tatsächliche Eigenschaften darstellen, ausgetauscht wurden, veranschaulichte Urbansky ihre Ausführungen.


Die passende Musik zum Gottesdienst lieferte das Bläserensemble 3+2. Die jungen Musiker brachten weiteren Schwung ins Gottesdienstgeschehen. Nach dem Gottesdienst hatten die Besucher noch die Gelegenheit, am Kirchausgang Palmbuschen mit zu nehmen. Insgesamt ein sehr positiver Auftakt der zweiten Karwoche in Zeiten der Corona-Pandemie!

Vielfältige Gedanken zum Thema „Säen und Ernten“

Ein Thema, drei Gottesdienste, vier Liturgen und drei Gottesdienstorte - das war das Angebot an die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen von Ende Februar bis Mitte März. In den einzelnen Gottesdiensten standen unter demselben Thema ganz verschiedene Gesichtspunkte im Zentrum. Lektorin Heike Köhler und Lektor Andreas Mann in der Schlosskapelle Haimhausen überlegten im 1. Gottesdienst der Reihe anhand eines Bibelzitats aus dem 1. Buch Mose („Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte“), was Säen und Ernten im Leben der Menschen bedeuten könnte. Dabei hat die Zusage Gottes, dass es im Leben der Menschen gewisse Stabilitäten gibt, große Bedeutung und gibt Anlass zu Hoffnung. Vikarin Ella Albers wählte für ihren Gottesdienst in der Maria-Magdalena-Kirche kein Bibelzitat als Grundlage, sondern Worte, die sie auf eine Grußkarte fand: „Blühe, wo du gepflanzt bist!“ Sie nahm die Zuhörenden in einen Garten mit, in dem Menschen als Blumen blühen und beschrieb in malerischen Worten wie bunt und unterschiedlich die Blüten der Blumen sind. Jede Blume ist individuell und bereichert den Garten Gottes mit ihrem Aussehen und ihre Gaben. So entwarf sie ein wunderschönes Blumenbild. Pfarrerin Karin Kittlaus wiederum nahm im letzten Gottesdienst der Reihe in der Genezareth-Kirche Stellung zum Thema Unkraut. Dabei zitierte sie Bibelworte aus dem 9. Kapitel des Matthäusevangeliums. Der wohl prägendste Satz ihrer Predigt war „Unkraut gibt es nicht. Es wächst nur an der falschen Stelle“ Der Begriff „Unkraut“ ist folglich in gewisser Hinsicht relativ und man darf nicht vor vorneherein festlegen, was Unkraut ist und was nicht.
Jeder der drei Gottesdienste hatte seinen besonderen musikalischen Rahmen. Andreas Lübke begleitete an Klavier bzw. Orgel einmal die Gesangssolistin Leena Varpio, beim zweiten Gottesdienst den Hornsolisten Bastian Urbansky und am dritten Gottesdienst die Sängerin Doris Rohe. Unter Berücksichtigung der Corona-Beschränkungen waren alle drei Gottesdienste gut besucht. Der dritte Gottesdienst mit Pfarrerin Kittlaus gab Gelegenheit zum Wiedersehen und Wiederhören mit der langjährigen Unterschleißheimer Pfarrerin, was gerne angenommen wurde.

Gottesdienst zum Valentinstag

Wenn wir uns lieben, bleibt Gott in uns

In diesem Jahr fiel der Tag der Liebenden, der Valentinstag, auf einen Sonntag - ideal für die Konzeption eines Gottesdienstes für Paare aller Art (und natürlich auch für Singles). Damit auch alle, die sich angesprochen fühlten, kommen konnten, feierte Pfarrerin Manuela Urbansky den Valentinstag-Gottesdienst zwei Mal hintereinander - um 10.30 und um 11.30 Uhr.
Die Besucher erlebten einen Festgottesdienst für die Liebe und Liebenden, in dem alles auf dieses eine Thema abgestimmt war. Da standen rote Rosen umgeben von einem Herzrahmen auf dem Altar, wie auch ein Gesteck aus roten Rosen unter der Osterkerze - ein Meisterwerk der Mesnerin Gerlinde Salmen. Andreas Lübke am Klavier und die Gesangssolisten Frau Straub, Herr Herzog und das Ehepaar Katz waren mit dem Vortag von Liebesduetten u.a. aus Oper und Operette unmittelbar dem Thema des Gottesdienstes verbunden. Sogar ein ganz besonderes Glaubensbekenntnis unter dem Titel „Gott ist Liebe“ wurde gesprochen.
Grundlage von Lesung und Predigt waren Bibelworte aus dem 1. Johannesbrief, in dem die Liebe der Menschen untereinander und Gottes Liebe zu den Menschen, eindringlich beschrieben wird. Urbansky übernahm die Botschaft des Bibeltextes, um in ihrer Predigt all die Facetten der Liebe, ob frisches Verliebtsein mit ersten Dates oder Liebe im Ehealltag, ob vertrauensvolle andauernde Liebe oder auch verwehende Liebe anschaulich zu schildern. In ihrer lebendigen Ausführung konnte sich jeder finden, wurde jeder angesprochen.
Ein besonderes Highlight gab es unmittelbar nach dem Gottesdienst auf dem sonnenbeschienenen Kirchplatz: Es gab die Möglichkeit, dass Paare sich persönlich von Pfarrerin Urbansky (coronagerecht) segnen ließen. Dieses Angebot wurde gerne und von vielen angenommen.

Seid versöhnt mit Euch, Eurem Nächsten, mit der Welt und dem Herrn!

Die Größe des Raums in der Unterschleißheimer St.-Ulrichs-Kirche machte es möglich, dass auch unter Beachtung der Coronaregeln der ökument. Kreis Unterschleißheim am frühen Abend des 22.01 zum traditionellen ökumen. Gottesdienst zur Einheit der Christen einladen konnte. Die Gebetswoche zur Einheit der Christen stand in diesem Jahr unter dem Bibelwort aus Joh.15,8-9 Bleibt in meiner Liebe und Ihr werdet reiche Frucht bringen. Die Mitglieder des ökumen. Kreises entschieden sich, den Gottesdienst in der 3-teiligen Form des Stundengebets der Klöster für die Nacht, der Vigil, zu feiern. Die Rolle der Liturgen übernahmen die evangelische Pfarrerin Manuela Urbansky und der katholische Pastoralreferent Florian Wolters. Für die musikalische Gestaltung war die Taizégruppe der Pfarrgemeinde St-Ulrich-St. Korbinian um Matthias Berthel und Stefan Honal verantwortlich.
Der insgesamt meditative und verhaltene Charakter des Gottesdienstes war schon beim Betreten der Kirche spürbar: Kein elektrisches Licht, nur Kerzen an den abstandsgerechten Plätzen im Gottesdienstraum, dafür der Altarraum als helles Zentrum, erleuchtet mit einem Kreuz aus einem Kerzenmeer am Boden vor dem Altar, den Kerzen auf dem Altar und gedämpftem Scheinwerferlicht. Blickfang war ein riesiges Blumenarrangement aus weißen und roten Weihnachtssternen aufrechtstehend neben dem Kerzenkreuz am Boden. Hier musste man sich einfach auf die Gedanken des Gottesdiensts einlassen!  Der Ablauf des Gottesdienstes führte Schritt für Schritt zu dreifacher Versöhnung – der Versöhnung mit sich selbst, mit seinem Nächsten und der Welt. Eingeleitet wurde jeder der Versöhnungsschritte mit einer Folge von Texteinwürfen gesprochen von Mitgliedern des ökumen. Kreises aus verschiedenen Raumrichtungen der Kirche. Es folgte die Lesung eines Bibeltextes, u.a. die Geschichte vom barmherzigen Samariter, die jeweilige Versöhnungsformel und danach ein Gesangsstück mit Gitarrenbegleitung. Innerhalb dieser Abschnitte wurde den Gottesdienstbesuchern ausreichend meditative Stille gegeben, die die Intensität der Texte verstärkte und Zeit zum Innehalten gewährte. Insgesamt entstand so ein eindringlicher, tief berührender Gottesdienst, eine Zeit zur Begegnung mit Gottes Geist.
 

Heike Köhler i. A. des ökumen. Kreises Unterschleißheim

 

Sanierung des Kirchturms abgeschlossen!

Seit Anfang Dezember war es für aufmerksame UnterschleißheimerInnen sichtbar – der Turm der Genezareth-Kirche hat ein neues, ein strahlend-glänzendes Dach! Die Reparatur und Erneuerung des Kirchturmdaches war notwendig, nachdem dort Sturmschäden festgestellt wurden. Während des Sommers wurde das Dach provisorisch gesichert, im Spätherbst erfolgte die Sanierung. Da der Turm schon mal eingerüstet war, nutzte man die Gelegenheit, um diesen auch neu zu streichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – bis in die Ferne ist das neue Kupferdach des Kirchturms sichtbar. Die anfallenden Kosten wurden nur zum Teil durch die Versicherung gedeckt, so dass die Kirchengemeinde noch eine erkleckliche Summe zu schultern hat. Ein finanzieller Zuschuss von 12.000 Euro durch die Stadt Unterschleißheim erleichtert die Finanzsituation erheblich. Die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky und der Kirchenvorstand danken dem Stadtrat herzlich für diese großzügige Unterstützung. Ebenso gibt es dankenswerterweise einen Zuschuss vom Dekanat und Prodekanat München. Trotzdem verbleibt der Kirchengemeinde ein nicht geringer Anteil an Kosten. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, freuen wir uns auf eine Spende auf folgendes Konto: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim/ Raiffeisenbank München-Nord/ IBAN: DE52 7016 9465 0102 5955 67/BIC: GENODEF1M08, (weitere Infos zu Spenden, Spendenquittung etc. finden Sie hier.