Aktuelles

Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche zur Einheit der Christen

Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!

Die heilende Kraft des Wassers und seine symbolische Bedeutung im christlichen Glauben standen im Mittelpunkt des diesjährigen ökumenischen Gottesdienstes zur Einheit der Christen in Unterschleißheim. Ausgangspunkt des Gottesdienstes war die Geschichte aus dem 2. Buch Mose (Exodus), wo das durch die Wüste wandernde Volk Israel unter Durst leidet und dringend nach Wasser verlangt. Mose bringt dann mit einem Schlag gegen einen Felsen eine Quelle zum Sprudeln: Der Durst des Volkes konnte gestillt werden. Die Situation des „Dürstens“ wurde in Texten und Gebeten auf viele Lebensbereiche übertragen. Wie oft leiden wir unter quälendem Durst nach Frieden, Gerechtigkeit, Hoffnung und Lebenssinn! „Meine Seele dürstet nach Gott“ (Psalm 42) – so die Quintessenz all der vorgetragenen Sehnsüchte und Klagen. „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“ (Joh 7,37) – so lautete die hoffnungsvolle Antwort.
Um den Worten und Aussagen mehr Ausdruckskraft zu geben, wurde der Vortrag szenisch unterstützt. Da wurde mit einem Stock gegen den Stein eines Zimmerbrunnens geschlagen. Der Zimmerbrunnen wurde genau dann ich Gang gesetzt, als beschrieben wurde, wie Mose das Wasser zum Sprudeln bringt. Die Gottesdienstbesucher wurden nach vorne in den Altarraum gebeten und erhielten jeder ein Gläschen mit „lebensspendendem Wasser“. Andreas Lübke an der Orgel begleitete nicht nur den Gemeindegesang, sondern unterstützte mit lautmalerischen Akkorden und musikalischen Motiven das, was in Worten gesagt wurde.  Vorbereitet hat den Unterschleißheimer Gottesdienst der ökumenische Kreis der Kirchengemeinden zusammen mit den Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky und Pastoralreferent Florian Wolters. Die dramaturgischen Elemente entwickelten Achim Eckstein und Klaus Fleck vom ökumenischen Kreis. Insgesamt entstand ein sehr intensiver, meditativer Gottesdienst – Die Idealform eines Abendgottesdienstes im Januar!

Lasst uns froh und munter sein!

Adventsandacht mit gemeinsamem Singen im Kirchgarten

Eigentlich aus der Not geboren, um den damals herrschenden Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gerecht zu werden, ist das Adventssingen im Rahmen einer kleinen Andacht im Garten der Genezareth-Kirche zu einer liebgewordenen Tradition geworden. Bereits zum 3 Mal begleiteten die Musiker Martin Danes und Ulrich Bauer beim Singen von Weihnachtsliedern und trugen zusätzlich weihnachtliche Weisen vor. Dieses Mal hatte das Duo sogar Verstärkung und mutierte zum Trio: Julia Faff unterstützte mit Gesang. Eine große Bereicherung!
Im frühabendlichen Kirchgarten wuselte es nur. Es waren jede Menge Kinder mit Laternen da, so dass ein buntes Lichtermeer entstand. Große Geschwister, Eltern, Großeltern und Freunde waren ebenfalls gekommen. Pfarrerin Manuela Urbansky hielt die Andacht mit Gebet und Segen. Sie brachte sogar eine kleine Geschichte mit und erzählte, wie der Lebkuchen erfunden wurde. Und es wurden viele Weihnachtsklassiker gesungen. Vom Nikolauslied bis zu „Alle Jahre wieder“ von „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ bis „Heiland reiß den Himmel auf“. Den krönenden Abschluss bildete ein Auftritt der Kinder der beiden evangelischen Kindertagesstätten, die zusammen das Lied von der „Weihnachtsbäckerei“ vortrugen.
Als ob die Lebkuchengeschichte und das Lied der Weihnachtsbäckerei Stichworte gewesen wären - Nach der Andacht gab es Lebkuchen und Spekulatius und dazu Glühwein bzw. Kinderpunsch. Wer da nicht in Adventsstimmung gekommen ist, der ist selber schuld!

Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag in der Genezareth-Kirche

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr, der Ewigkeits- oder Totensonntag, ist nach Volkstrauertag und Buß- und Bettag der Abschluss der von Trauer und Besinnung geprägten Sonn- und Gedenktage im November. Für viele Menschen stellt er mit seinem Totengedenken eine ganz besondere Herausforderung dar. Die Trauer um einen verstorbenen, geliebten Menschen ist plötzlich wieder so gegenwärtig und nah, der Verlust so überdeutlich spürbar. Es bedarf auch sehr viel Takt, Respekt und Empathie, einen Gottesdienst zu gestalten, der den Gefühlen der Trauernden gerecht wird. Den Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky gelang es, zusammen mit Andreas Lübke (an der Orgel) und Doris Rohe (Gesang), diesen Ewigkeitssonntag so tröstend, verständnisvoll und mitfühlend zu halten, dass die Gottesdienstbesucher ermuntert wurden, Gottes Gnade und seiner Barmherzigkeit gerade in ihrer Trauer zu vertrauen. Urbansky schilderte die Tradition des Japanischen Kintsugi, einer Kunst, in der Zerbrochenes bewusst auffällig zusammengeklebt wird, so dass die Bruchkannten deutlich als goldene Linien erkennbar bleiben. Zerbrochenes wird wieder heil und zwar auf besondere und wertvolle Art - so kann Gottes Wirken sein! Herzstück des Gottesdiensts war die Lesung der Namen aller Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres. Für jeden und jede wurde ein Licht angezündet und in eine Stellage gestellt. An die 70 Kerzen brannten, als Pfeiffer und Urbansky alle Namen gelesen hatten! Auch die Fürbitten am Ende des Gottesdienstes waren dem Heil der Verstorbenen und dem Trost der Angehörigen gewidmet. Ein berührender, inniger Gottesdienst!

Buß- und Bettag

ökumen. Kinderbibeltag und ökumen. Bittgottesdienst

Der eigentlich rein evangelische Feiertag des Buß- und Bettag stand in diesem Jahr in Unterschleißheim ganz im Zeichen der Ökumene. Dabei wurde sowohl für Kinder als auch Erwachsene etwas Besonderes geboten.
Am Vormittag fand im Gemeindesaal von St. Ulrich ein ökumen. Kinderbibeltag für Grundschulkinder mit dem Thema „Zu Gast bei Abraham“ statt. Gut 30 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und ein großes Team an Ehrenamtlichen, vor allem Vertreter der evangelischen und katholischen Jugend, beschäftigten sich unter Leitung von Pfarrerin Manuela Urbansky und Pastoralreferent Florian Wolters mit der Geschichte von Abraham und Sarah, denen nach langen Jahren des Wartens der Sohn Isaak geboren wurde. Den Auftakt bildete ein Anspiel, in dem die Gastfreundschaft Abrahams im Mittelpunkt stand. Danach ging es in Kleingruppen weiter. Es wurde gebastelt, die Abrahamgeschichte reflektiert und viel gespielt. Mittags wurde ein großes Gastmahl, nämlich ein 3-Gänge-Menü serviert. Zum gemeinsamen Abschluss in der St-Ulrich-Kirche waren auch die Familien und Freunde eingeladen, was gerne angenommen wurde.
Den Buß- und Bettag-Abendgottesdienst in der Genezareth-Kirche gestalteten Pfarrerin Mirjam Pfeiffer und Diakon Karmann als Besinnungs- und Bittgottesdienst. Sie griffen dabei das diesjährige Buß- und Bettagsmotto: „Und jetzt? Was gibt uns jetzt noch Halt?“ auf. Die Welt schlittert von einer Krise in die nächste, bzw. muss mehrere Krisen gleichzeitig bewältigen. Unsicherheit, Angst und Sorgen belasten die Menschen gerade heute. Wer sucht da nicht, wie im Buß- und Bettagsthema zitiert, einen festen Halt? Pfarrerin Pfeiffer räumte in Gebeten und Lesungen der liturgischen Teile des Gottesdienstes Gedanken der inneren Besinnung und Buße und Bittrufen an Gott einen großen Raum ein. Diakon Karman beschrieb in seiner Predigt, dass gerade das doppelte Liebesgebot mit der Liebe sowohl zu Gott und als auch zu seinen Mitmenschen den Halt geben kann, den die Menschen suchen. Innere Einkehr und Besinnung auf Gott geben uns die Kraft, die uns stützt und trägt. Der Chor RoGoPops unter der Leitung von Andreas Lübke gab dem Gottesdienst einen passenden musikalischen Rahmen.

Zusammen:Halt – Lasst uns aufeinander achthaben!

Gottesdienst zur Friedensdekade am 06. November

Am ersten Novembersonntag lud Pfarrerin Manuela Urbansky zu einem Bittgottesdienst für den Frieden in die Maria-Magdalena-Kirche ein. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Mottos Zusammen:Halt der diesjährigen Friedensdekade der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland) und dem dazu ausgewählten Predigttext aus dem 10. Kapitel des Hebräerbriefs: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken“. Gerade in diesem Jahr 2022, das uns so unerwartet mit einer Kriegsrealität konfrontiert, hat die 10-tägige Friedensdekade (vom 06.11. bis zum Buß-und Bettag) eine aktuellere Bedeutung als uns lieb ist. So waren der Gottesdiensteinladung viele Gemeindemitglieder gefolgt. Der Gottesdienstraum war gut gefüllt.
Urbansky sprach in der Predigt das aus, was viele Menschen jetzt umtreibt. Auf der einen Seite der willkürlich begonnene Angriffskrieg, dem wir ohnmächtig gegenüberstehen und dessen Grausamkeit uns mundtot macht. Wie selten zuvor, berührt uns dieser Krieg in der Ukraine – mehr als andere Kriege auf der Erde. Dann – ganz widersprüchlich - die Entwicklung einer großen Solidarität und Unterstützung der Ukraine und das gleichzeitige Wiedererstarken eines Militarismus, vom dem man dachte, er sei längst überwunden. Außerdem noch die Entstehung einer unreflektierten Ablehnung alles Russischen. Es braucht ein gemeinsames „Zusammen“, bei dem man sich unterstützt und gegenseitig hilft und es braucht gleichzeitig ein “Halt!“, um Auswüchsen vorzubeugen, die in eine falsche Richtung gehen.
Eine Interpretation des offiziellen Plakats zur Friedensdekade, passende Gebete und Lieder rundeten den Gottesdienst ab und machten den gesamten Gottesdienst zu einer berührenden, inständigen Bitte für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.
Das anschließende Kirchcafé und mehr mit Mittagessen und Kaffee und Kuchen, serviert vom Förderverein, gab Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Reflexion, die gerne genutzt wurde. Von den angebotenen salzigen Quiches, Wähen und Pizzavarianten und der leckeren Auswahl an Kuchen blieb nichts übrig.

Denn Gottes Engel behüten uns


Wie sehr die evangelische Kirchengemeinde es schätzt, im Rokoko-Kleinod Schlosskapelle Haimhausen Gottesdienst feiern zu können, wird seit der Wiedereröffnung vor einem guten Jahrzehnt jährlich in einem besonderen Festgottesdienst Ausdruck gegeben. Die Kirche war zuvor wegen notwendigen Renovierungsarbeiten jahrelang nicht zugänglich gewesen. Umso größer die Freude, dass die Schlosskapelle danach wieder für Gottesdienste bis heute zur Verfügung steht.
Den diesjährigen Festgottesdienst gestaltete Pfarrerin Mirjam Pfeiffer. Da sowohl eine Taufe im Gottesdienst stattfand, als auch Abendmahl gefeiert wurde, hatte Pfeiffer einen gut gefüllten Ablauf. Ausgehend vom Taufspruch des kleinen Jonah „Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen…..“ (Ps 91,11) hielt Pfeiffer Ihre Ansprache über das Wirken von Engeln in unserem Leben. Engel sind nicht gleich Engel. Sie sind verschieden, nicht nur im Aussehen, sondern auch in ihrem Tun. Dabei kam sie nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass es auch in der Schlosskapelle vor Engeln und Engelchen nur so wimmelt. Natürlich gibt es auch menschliche Engel, ganz ohne Flügel. In jedem Fall schickt Gott uns Engel, um uns zu stärken und zu schützen.
Das Highlight zum Schluss war der Auftritt der „Damenriege“ der RoGoPops, die unter Leitung von Andreas Lübke den Gottesdienst mit Swing und Rhythmus ausklingen ließen. Ein gelungener, runder Gottesdienst in einer gut gefüllten Schlosskapelle!

Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022Festgottesdienst Haimhausen 2022

Happy Birthday à la RoGoPops

Im Sommer gab es den Jubiläumsgottesdienst mit anschließendem Sommerfest. Darauf folgte jetzt im Oktober ein Jubiläumskonzert in der Genezareth-Kirche. Ja, der 60. Geburtstag der evangelischen Genezareth-Kirche wird ausgiebig gefeiert!
Am 15. Oktober gaben sich die RoGoPops unter Leitung von Andreas Lübke die Ehre und gratulierten mit einem furiosen Konzert zum Jubiläum „6 Jahrzehnte Genezareth-Kirche“, d.h. Songs aus 6 Jahrzehnten in chronologischer Reihenfolge. Dazu hatten sich Pfarrerin Mirjam Pfeiffer und Chorleiter Lübke eine pfiffige Moderation ausgedacht. Pfeiffer berichtete kurz welche besonderen Ereignisse es in dem jeweiligen Jahrzehnt in der Genezareth-Gemeinde gegeben hatte und danach schilderte jeweils ein Mitglied des Chors, welche musikalischen Highlights dieses Jahrzehnt bot. Nach den einzelnen Moderationen war natürlich Zeit für die passende Musik. Und mit welche Begeisterung und welchem Pep die Damen und Herren die Songs darboten - es war eine Freude das zu hören und auch zu sehen. Ob das ruhigere „Sound of Silence“ von Simon/Garfunkel, das berührende „Halleluja“ von Cohen oder das fetzige Medley aus Jekyll & Hyde, die RoGoPops fanden immer das passende Temperament und den entsprechenden Sound! So durchlebte das Publikum - die Geburtstagskirche war übrigens gut gefüllt - in knapp zwei Stunden eine Zeitreise durch das „Leben“ der Kirchengemeinde und durch die Geschichte der Musik der letzten 60 Jahre.

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Benefizkonzert für "Unterschleißheim hilft"

Zu einem besonderen Konzert hatten sich nahezu 100 Besucher in der Genezarethkirche eingefunden.
Im Laufe des Jahres hatten die beiden Musiker Florian Bille und Vlad Ebert gegenüber Pfarrerin Mirjam Pfeiffer ihr Interesse bekundet ein Konzert zu geben, gern auch als Benefizveranstaltung.
Und schnell war auch ein guter Spendenzweck gefunden, das gemeinsame Projekt des Beirats für Soziales und Familie und der evangelischen Kirchengemeinde „Unterschleißheim hilft“.
Das Konzert entpuppte sich an diesem Freitag Abend als ein Glanzstück der Musik.
Virtuos entlockte Vlad Ebert seiner Violine sowohl melancholische als auch feurig diabolische Sequenzen. Kongenial wurde er von Florian Bille am Klavier begleitet und schnell konnte man vergessen, dass dort im Altarraum kein großes Orchester spielte.
Der Reigen der dargebrachten Stücke ging von einer Bachsonate über Antonio Vivaldi und Camille Saints-Saens und Chopin bis hin zu Elton John. Bei A Wonderful World und dem Titelsong aus dem Musical The Beauty and the Beast meinte man Louis Armstrong, bzw. Angela Lansbury singen zu hören, so eindringlich entlockte Ebert seiner Violine die Töne.
Aber auch die beiden Stücke aus Eberts Heimat Rumänien fügten sich harmonisch in den Abend ein.
Dass diese beiden Künstler bisher in Unterschleißheim unentdeckt geblieben sind ist bedauerlich. Dieses Duo hätte durchaus eine größere Bühne verdient.
Für den guten Zweck wurden an diesem abend von einem begeisterten Publikum über 800€ gespendet.

Geht mit Gottes Segen!

Reisesegen-Gottesdienst in der Genezareth-Kirche

Reisesegengottesdienst

Am ersten Sonntag der bayrischen Sommerferien fand in der Unterschleißheimer Genezareth-Kirche ein Reisesegen- bzw. Urlaubssegen-Gottesdienst statt. Jetzt beginnen die kostbaren Wochen der Erholung und des Ausspannens vom Alltag. Es ist besonders schön, wenn diese wertvolle Zeit unter dem Segen Gottes steht! Vikarin Ella Albers begann den von ihr gestalteten Gottesdienst gleich mit einem Segenslied. Auch Tagesgebet und Fürbitten standen ganz im Zeichen der Ferienzeit. Albers‘ Predigt hatte als Grundlage die Geschichte der Speisung der 5000, in der berichtet wird, mit welcher Fülle uns Gott immer wieder beschenkt – wahrscheinlich in diesen Tagen mit einer Fülle an Urlaubseindrücken, die hoffentlich in guter Erinnerung bleiben. Zum Schluss bedachte Albers alle, die nun in den Urlaub fahren oder die Ferien daheim verbringen und Ausflüge machen, mit einem besonderen Segensgedicht. Die Gottesdienstbesucher konnten am Ausgang der Kirche jeder ein kleines, hübsch verziertes Holzkreuz als konkretes Segenszeichen mitnehmen, das auch in den kleinsten Koffer passt. Die evangelische Kirchengemeinde Unterschleißheim wünscht allen Unterschleißheimern eine gesegnete Urlaubszeit!


Was am See Genezareth geschah

Vernissage der Ausstellung der Werke des Kunstprojekts zum 60-jährigen Jubiläum der Genezareth-Kirche

Bereits vor 5 Monaten lud die evang. Kirchengemeinde von Unterschleißheim große und Künstler dazu ein, am Kunstprojekt aus Anlass des 60. Geburtstages der Genezareth-Kirche teilzunehmen. Jeder, der Lust und Zeit hatte, sollte ein Kunstwerk (z.B. Bilder, Collagen, Skulpturen etc.) zum Thema „Was am See Genezareth geschah“ kreiieren und bei der Kirchengemeinde einreichen. Um zur Teilnahme zu motivieren, wurde bei den Werken von Kindern und Jugendlichen ein Wettbewerb angekündigt, in dem jeweils das beliebteste Bild in einer der 3 Altersklassen (1.+2.Klasse/3.+4.Klasse/5.+6.Klasse) prämiert wird. Außerdem bekommt jeder der Teilnehmer:innen einen Gutschein für eine Kugel Eis bei der hiesigen Eisdiele spendiert. Die Werke von Erwachsenen werden außer Konkurrenz gezeigt.
Die Resonanz war riesig. Dank des Einsatzes und des Zuspruchs der Religionslehrer:innen in den Schulen nahmen knapp 200 junge Künstler mit etwa 140 Kunstwerken (einige davon waren Gemeinschaftswerke) teil. So nahmen Schüler von fast alle Schulen Unterschleißheims am Kunstprojekt teil. Auch etliche Erwachsene wurde von dem Thema inspiriert.
Am 07. Juli fand die Vernissage der Kunstausstellung statt, in der alle Bilder zu sehen sind. In ihrer Begrüßungsrede drückte Pfarrerin Mirjam Pfeiffer ihre Begeisterung aus, dass sich so viele Künstler:innen, egal welchen Alters, am Kunstprojekt beteiligt haben. Sandra Nägele, studierte Kunsthistorikerin und Mitglied des Kirchenvorstands, die das Projekt leitend betreute, betonte in einer kurzen Rede, wie wichtig es gerade in Krisenzeiten ist, kreativ zu sein und Kunst zu schaffen. Ihr Resümee: „Solange Kunst geschaffen wird, gibt es Zuversicht und Optimismus!“ Für zusätzliches künstlerisches Flair und echte Vernissageatmosphäre sorgten die beiden jungen Musikerinnen Rosalie Holzinger und Luljeta Mezini mit ihrer Gitarrenmusik. Die beiden jungen Frauen spielten bekannte und weniger bekannte Gitarrenstücke aus aller Welt.
Die Zahl der Bilder und deren Botschaften sind umwerfend! Sandra Nägele, die kuratierte, und ihr Helferteam hatten ordentlich zu tun, um allen Werken einen ihnen gerechten Platz zu geben. Kaum zu glauben, zu welch unterschiedlichen Deutungen das Thema inspirierte: Da finden sich Darstellungen des Geschehens der Geschichte von der Sturmstillung oder auch Kombinationen christlicher Symbole oder auch einfach Seeimpressionen.

Das Publikum bildete die Jury beim Kunstwettbewerb und bestimmt per Stimmabgabe die jeweiligen Sieger:innen, die sie über einen Kinogutschein freuen durften.


 

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Dr. Faustus gibt sich die Ehre!

Dank an ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Besuch des Marionettentheaters Bille

Es ist zur guten Tradition geworden, dass die evangelische Kirchengemeinde in Unterschleißheim ihren Ehrenamtlichen einmal im Jahr mit einem besonderen Veranstaltungsabend für ihr Engagement dankt. In diesem Jahr wurde Unterstützer und Helfer zu einem echten Kunstgenuss eingeladen: Zur Aufführung des Urfaust des Marionettentheaters Bille, das zumindest vorübergehend im Maria-Magdalena-Haus eine Heimat gefunden hat. Dieser Einladung wurde gerne gefolgt, so dass Florian Bille und seine Frau Wlada vor vielen Zuschauern spielten. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky, in der diese den außerordentlichen Wert der Ehrenamtsarbeit für die Kirchengemeinde betonten und der wohlverdienten Ehrung von Frau Monika Falkenberg, die nach vielen Jahren das Amt der Vorsitzenden des Kirchenchorvereins aus persönlichen Gründen abgegeben hat, wurde der Vorhang der Marionettenbühne gehoben.
Die gut einstündige Vorstellung (Dazwischen gab es eine kleine Pause) vermittelte die Geschichte eines von Wissensgier getriebenen Fausts, der recht wenig gemein hat mit dem Namensvetter, den der Herr von Goethe, kreiert hat. Schon allein deshalb, weil die Gretchen-Episode in der Urfaust-Fassung vollständig fehlt, wurden ganz andere Schwerpunkte gesetzt. Zusätzlich eröffnete sich mit der Einführung der Person des Hanswursts eine fröhliche Situationskomik, so dass in der an sich düsteren Geschichte immer wieder eine tüchtige Portion Humor aufblitzte. Erwähnt werden müssen auch die bemerkenswerten Licht- und Raucheffekte, die der Aufführung einen besonderen Pepp gaben. Nachdem die Aufführung allgemein gut gefallen hat, stand der anschließende Empfang mit Getränken und Häppchen ganz im Zeichen positiver Stimmung. Wie schön war es, sich endlich mal wieder in größerer Runde zu treffen! Man durfte sich austauschen, mit vielen Menschen ins Gespräch kommen und es war sogar möglich, ein kleines Büffet anzubieten, an dem man sich nach Belieben bedienen konnte. Gerade an diesem Abend wurde vielen bewusst, wie sehr uns das in den letzten beiden Jahren gefehlt hat!

Sanierung des Kirchturms abgeschlossen!

Seit Anfang Dezember war es für aufmerksame UnterschleißheimerInnen sichtbar – der Turm der Genezareth-Kirche hat ein neues, ein strahlend-glänzendes Dach! Die Reparatur und Erneuerung des Kirchturmdaches war notwendig, nachdem dort Sturmschäden festgestellt wurden. Während des Sommers wurde das Dach provisorisch gesichert, im Spätherbst erfolgte die Sanierung. Da der Turm schon mal eingerüstet war, nutzte man die Gelegenheit, um diesen auch neu zu streichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – bis in die Ferne ist das neue Kupferdach des Kirchturms sichtbar. Die anfallenden Kosten wurden nur zum Teil durch die Versicherung gedeckt, so dass die Kirchengemeinde noch eine erkleckliche Summe zu schultern hat. Ein finanzieller Zuschuss von 12.000 Euro durch die Stadt Unterschleißheim erleichtert die Finanzsituation erheblich. Die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky und der Kirchenvorstand danken dem Stadtrat herzlich für diese großzügige Unterstützung. Ebenso gibt es dankenswerterweise einen Zuschuss vom Dekanat und Prodekanat München. Trotzdem verbleibt der Kirchengemeinde ein nicht geringer Anteil an Kosten. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, freuen wir uns auf eine Spende auf folgendes Konto: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim/ Raiffeisenbank München-Nord/ IBAN: DE52 7016 9465 0102 5955 67/BIC: GENODEF1M08, (weitere Infos zu Spenden, Spendenquittung etc. finden Sie hier.