Aktuelles

Kath. und evang. Kirchengemeinden in Unterschleißheim feiern ökumenischen Gottesdienst zur Einheit der Christen

Seid versöhnt mit Euch, Eurem Nächsten, mit der Welt und dem Herrn!

Die Größe des Raums in der Unterschleißheimer St.-Ulrichs-Kirche machte es möglich, dass auch unter Beachtung der Coronaregeln der ökument. Kreis Unterschleißheim am frühen Abend des 22.01 zum traditionellen ökumen. Gottesdienst zur Einheit der Christen einladen konnte. Die Gebetswoche zur Einheit der Christen stand in diesem Jahr unter dem Bibelwort aus Joh.15,8-9 Bleibt in meiner Liebe und Ihr werdet reiche Frucht bringen. Die Mitglieder des ökumen. Kreises entschieden sich, den Gottesdienst in der 3-teiligen Form des Stundengebets der Klöster für die Nacht, der Vigil, zu feiern. Die Rolle der Liturgen übernahmen die evangelische Pfarrerin Manuela Urbansky und der katholische Pastoralreferent Florian Wolters. Für die musikalische Gestaltung war die Taizégruppe der Pfarrgemeinde St-Ulrich-St. Korbinian um Matthias Berthel und Stefan Honal verantwortlich.
Der insgesamt meditative und verhaltene Charakter des Gottesdienstes war schon beim Betreten der Kirche spürbar: Kein elektrisches Licht, nur Kerzen an den abstandsgerechten Plätzen im Gottesdienstraum, dafür der Altarraum als helles Zentrum, erleuchtet mit einem Kreuz aus einem Kerzenmeer am Boden vor dem Altar, den Kerzen auf dem Altar und gedämpftem Scheinwerferlicht. Blickfang war ein riesiges Blumenarrangement aus weißen und roten Weihnachtssternen aufrechtstehend neben dem Kerzenkreuz am Boden. Hier musste man sich einfach auf die Gedanken des Gottesdiensts einlassen!  Der Ablauf des Gottesdienstes führte Schritt für Schritt zu dreifacher Versöhnung – der Versöhnung mit sich selbst, mit seinem Nächsten und der Welt. Eingeleitet wurde jeder der Versöhnungsschritte mit einer Folge von Texteinwürfen gesprochen von Mitgliedern des ökumen. Kreises aus verschiedenen Raumrichtungen der Kirche. Es folgte die Lesung eines Bibeltextes, u.a. die Geschichte vom barmherzigen Samariter, die jeweilige Versöhnungsformel und danach ein Gesangsstück mit Gitarrenbegleitung. Innerhalb dieser Abschnitte wurde den Gottesdienstbesuchern ausreichend meditative Stille gegeben, die die Intensität der Texte verstärkte und Zeit zum Innehalten gewährte. Insgesamt entstand so ein eindringlicher, tief berührender Gottesdienst, eine Zeit zur Begegnung mit Gottes Geist.

Heike Köhler i. A. des ökumen. Kreises Unterschleißheim

Meine Zeit steht in Deinen Händen!

Mit Gottes Segen in das Neue Jahr - wer wünscht sich das nicht? So findet schon seit einigen Jahren am frühen Abend des Dreikönigstages in der Genezareth-Kirche ein Segnungsgottesdienst statt, in dem persönliche Segnungen möglich sind, nun auch schon das zweite Mal unter Corona-Bedingungen. Pfarrerin Manuela Urbansky und Team gestalteten diesen Gottesdienst bewusst eher meditativ: Es wurde im Ablauf auf einige Teile der großen Liturgie verzichtet. Anstelle von brausender Orgel gab es besinnliche Klaviermusik (Pianistin F. Schwarz), als musikalischen Rahmen. Um alle steife Förmlichkeit zu vermeiden, trug Pfarrerin Urbansky auch keinen Talar.
Ausgehend von den Erfahrungen mit einem fröhlich bunten Windrad - ein solches war auch in der Kirche vor dem Altar platziert - das sich mal munter dreht, mal stille steht, predigte Urbansky, wie bunt sich die Lebenszeit jedes einzelnen präsentiert. Mal dominiert diese, mal jene Farbe, je nachdem, was das Leben für den einzelnen in verschiedenen Momenten prägt. So sehr die eher heiteren oder die überwiegend dunkleren Farben wirbeln - eines ist für uns gewiss: Die Zeit jedes einzelnen steht in Gottes Händen! Urbansky betonte, wie gut uns diese Gewissheit tun kann!
Der Predigt folgten die eigentlichen Segnungshandlungen - corona-gerecht mit Abstand und es salbte sich jeder selbst. Aber auch diese corona-bedingte Variation der Segnungshandlung hatte eine starke Intensität, zu der auch Musik und die noch weihnachtliche Kerzenbeleuchtung in der Kirche beitrugen. Passende Fürbitten und Vater-unser schlossen den Gottesdienst ab. Zur Erinnerung durfte sich jeder ein kleines Windrad am Ausgang mitnehmen.

Adventsbasar am 1. Advent bringt gut 1000 € für das Projekt „Unterschleißheim hilft“

In den letzten Monaten motivierte Pfarrerin Manuela Urbansky viele fleißige Hände, hübsche und praktische Kleinigkeiten und Geschenke für einen Adventsbasar zu fertigen. Diese handgefertigten Dinge sollten zugunsten eines Projekts des Beirats für Soziales und Familie der Stadt Unterschleißheim und der Evangelischen Kirchengemeinde Unterschleißheim mit Namen „Unterschleißheim hilft“) verkauft werden. Dieses Projekt unterstützt Bedürftige und unschuldig in Not geratene Unterschleißheimer Bürger. (www.unterschleissheim.de/beirat-fuer-soziales-und-familie/projekt-unterschleissheim-hilft).
Ursprünglich war der Verkauf an allen vier Adventssonntagen geplant. Aber wie gerade so häufig: Corona machte einen Strich durch die Rechnung! Wegen der ab 01.12. geltenden Corona-Einschränkungen konnte der Verkauf nur am 1. Advent stattfinden. Natürlich ist die Enttäuschung groß! So viele Dinge warteten darauf, an die Frau oder den Mann gebracht zu werden. Sicher hätte noch so manches „Geschenkeproblem“ gelöst werden können. Das Angebot reichte von Christbaumschmuck bis zu Hausschuhen über Weihnachtsgebäck zu Mützen und weihnachtlich aufgepeppten Nudelpäckchen. Versöhnlich stimmte aber der an nur einem Adventssonntag erwirtschaftete Verkaufserlös von 1079 €. Diese stolze Summe kann nun zur Unterstützung von Unterschleißheimern verwendet werden, die finanzielle Hilfe dringend benötigen.

Trag in die Welt ein Licht!


Adventssingen mit Trio tonART im Kirchgarten der Genezareth-Kirche
Viele Veranstaltungen fallen leider wieder den Corona-Einschränkungen zum Opfer oder müssen umgeplant werden. Aber die Andacht für alle Generationen mit Adventssingen unter Begleitung des Trios tonART, sie konnte stattfinden. Zahlreiche Familien mit Kindern, aber auch etliche Seniorenpaare fanden den Weg in den Kirchgarten und sangen begeistert mit, als hieß „Lasst uns froh und munter sein“ oder „Wir sagen Euch an“. Das Trio tonART, Martin Danes, Ulrich Baur und Simon Japha, gaben die Töne vor und ein fröhlicher gemischter Chor ließ sich von Ihnen leiten. Viele Kinder hatten Laternen dabei, die bei der einbrechenden Dunkelheit immer heller leuchteten, so dass im gesamten Kirchgarten bunte Lichter blinkten. Pfarrerin Mirjam Pfeiffer übernahm den Wort-Teil der Andacht, sprach kurze Gebete und erzählte eine Weihnachtsgeschichte aus den Philippinen. Licht und die Sehnsucht nach Licht spielten hier eine bedeutende Rolle. Das im Anschluss daran gesungene Lied „Tragt in die Welt ein Licht!“ bekam so eine ganz besondere Bedeutung. Das Trio tonArt ließ es sich nicht nehmen, zwischen Weihnachtsliedern und Texten kurze Instrumentalmusik zu bieten, wo die drei Herren ihr Können und ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellten. Ihre fantastische Interpretation irischer Volksweisen z.B. gab der Adventsandacht eine ganz besondere Note! Am Schluss waren sich alle Zuhörer einig: Dieses Adventssingen im Kirchgarten gibt es im nächsten Jahr wieder - egal wie es mit Corona steht!

Alles wieder gut!? - Gottesdienst zum Buß- und Bettag

„Alles wieder gut!?“ - Diese Leitworte der diesjährigen Initiative der evang. Kirche zum Buß- und Bettag griff Pfarrerin Mirjam Pfeiffer in ihrem Abendgottesdienst mit Abendmahl in der Genezareth-Kirche auf. Pfeiffer richtete sich in Liturgie und Predigt nach diesem aus drei Worten bestehenden Aufruf bzw. nach dieser Frage. Sie spürte dem Nachdenken, Überlegen und Grübeln nach, die diese drei Wort auslösen, wenn man sie ernst nimmt und nicht einfach nur so dahinsagt: Es liegen fast zwei Jahre Pandemie hinter uns, die überall Spuren hinterlassen haben. Jeder von uns war in irgendeiner Weise von den Auswirkungen der Pandemie betroffen - manche mehr, manche weniger. Was lösen da die Worte: „Alles wieder gut!?“ bei denjenigen aus, die sie hören. Manche - so Pfeiffer - fühlen sich getröstet und beruhigt. Andere wiederum, reagieren mit Wut und Aggressivität, weil für sie im Moment gar nichts gut ist und vieles vielleicht auch nicht mehr gut werden kann. Haben doch viele Menschen Angehörige verloren. Es fällt angesichts der wieder rasant steigenden Corona-Zahlen schwer, an ein „Alles wieder gut!“ zu glauben. Die Bibel-Lesung zitierte den Beginn der Schöpfungsgeschichte, wo Gott nach den Schöpfungstagen immer wieder „sah, dass es gut war!“ Bei Gott ist alles gut, - so Pfeiffer - so dürfen wir Hoffnung haben, dass es auch auf Erden wieder gut wird. Ein in sich sehr stimmiger und inniger Gottesdienst mit einer guten Auswahl an Liedern und Musik (an der Orgel: Andreas Lübke).


Seminar des Ökumen. Kreises der drei christl. Kirchengemeinden Unterschleißheim3 Vortragsabende zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Das traditionelle Seminar des ökumen. Kreises widmete sich in diesem Jahr dem Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Dabei sollte in den Vortragsabenden vor allem das Leben im heutigen Deutschland betrachtet werden, weniger die Vergangenheit. Die Auswahl der Referenten:innen erfolgte unter diesem Aspekt.
Am ersten Abend (07.10.) beschrieb Frau Dr. Ruth Zeifert, Autorin und Mitarbeiterin bei der jüd. Gemeinde Beth Shalom München, die Situation von Vaterjuden. Eigentlich gibt es keine Vaterjuden im Judentum, da der jüd. Glaube entsprechend den Gesetzen in den jüd. Schriften nur von der Mutter weitergegeben werden kann. In einer gemischt religiösen Ehe gelten die Kinder deshalb nur als „jüdisch“, wenn die Mutter jüdischen Glaubens ist. Diese Definition gilt nur innerhalb des Judentums. Vaterjuden sind ebenso Opfer von antisemitischem Denken (Rassegesetze von 1935 im dt. Reich/Verfolgung in der Sowjetunion) wie alle Juden. Zeifert hat ein Buch über Vaterjuden und deren Schwierigkeiten, ihre Identität zu finden, geschrieben. Sie selbst ist diesbezüglich eine Betroffene und schilderte eigene Erfahrungen: Einerseits von jüdischen Glaubensbrüdern als nichtjüdisch angesehen, andererseits Opfer von Antisemitismus fällt es Vaterjuden oft schwer, sich zu verorten. Ein Konvertieren zum Judentum ist theoretisch zwar möglich, aber praktisch sehr kompliziert und langwierig. Auch das Verhältnis zur jüdischen Religion und zum Staat Israel müssen die Vaterjuden für sich klären. Wichtig ist, dass das sogenannte „Rückkehrgesetz“ ebenso wie allen Juden auch den Vaterjuden die Sicherheit gibt, dass Israel sie ohne Einschränkungen aufnimmt.
Am zweiten Abend (14.10.) schilderten zwei junge Männer, Vertreter des Verbands jüdischer Studenten in Bayern, was es bedeutet, heute als junge Juden in Deutschland zu leben. Die Mitglieder des Verbands sind zwischen 18 und 35 Jahre alt. Der Verband will Anlaufstelle für jüdische Jugendliche sein. Ziel ist es, dass die jungen Menschen jüdischen Glaubens sich kennen lernen, Erfahrungen austauschen und Gemeinschaft erleben. Michael Movchin, der Verbandsvorsitzende, beschrieb die augenblickliche Situation des jüdischen Lebens: Synagogen, jüdische Schulen und andere jüd. Einrichtungen müssen polizeilich geschützt und gesichert werden. Denn es besteht immer die Gefahr eines Anschlags oder anderer antisemitischer Vorfälle. Jüdische Kinder wachsen mit dem Gefühl ständiger Bedrohung auf. Dabei hat der Antisemitismus in den letzten Jahren zugenommen – nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern. Die Schutzmaßnahmen sind unabdingbar. Einerseits sind die jüdischen Mitbürger froh, dass der deutsche Staat ihnen auf diese Weise Schutz und Sicherheit gibt. Andererseits ist es eine schwere Belastung, dass die Schutzmaßnahmen notwendig sind. Gemäß Movchin gilt es immer individuell abzuwägen, inwieweit unter diesen Bedingungen ein gutes Leben in Deutschland möglich ist.
Der dritte Abend (21.10.) wurde der Biographie des Juden Karl Süßheim (1878-1947) gewidmet, einem Orientalisten, dessen Lebenslauf ein typisches Beispiel für jüdisches Leben in seiner Zeit darstellt. Dr. Kristina Milz vom Institut für Zeitgeschichte München, befasste sich im Rahmen ihrer Promotion mit dem Leben des Gelehrten in der ersten Hälfte des 20. Jh. Süßheim gehörte zum assimilierten Judentum und er und seine Familie waren so weit in integriert, dass ein gewisser gesellschaftlicher Aufstieg möglich war. Süßheim war als Experte für orientalische Sprachen geschätzt und hatte eine gute Stelle am Institut für orientalische Sprachen in Berlin. Wie viele Juden verlor er 1933 seine Anstellung und sein Ansehen und floh in die damals neutrale Türkei nach Istanbul. Hier gab es bereits eine deutsche Exilgemeínde, da der türkische Staatsmann Kemal Atatürk schon vor der NS-Zeit deutsche Wissenschaftler in die Türkei geholt hatte, damit diese die Modernisierung seines Staates vorantreiben. Süßheim erlebte einerseits gesellschaftlichen Aufstieg und Anerkennung, andererseits aber auch Entrechtung, Flucht und Exil – ein Schicksal, das er mit anderen Juden teilt.
An alle 3 Veranstaltungen schloss sich im Anschluss eine lebhafte Diskussion an und es waren jedes Mal viele Fragen zu beantworten. Insgesamt gewährten die Seminarabende interessante und zum Nachdenken anregende Einblicke in das aktuelle Leben von Juden in Deutschland.

Mit Willibart und seinen Freunden durch den Wald

Outdoor-Familiengottesdienst im Berglwald

Auch in diesem Jahr wurde die Tradition des herbstlichen Familiengottesdiensts im Berglwald fortgesetzt. Bei strahlendem Herbstsonnenschein gingen Pfarrerin Manuela Urbansky und zahlreiche Familien mit vielen Kindern im Berglwald auf Tour. Dieses Mal begleiteten sie den Holzfäller Willibart bei seiner Arbeit im Wald. Sie machten einige Male Station und stellten fest, dass Willibarts Arbeit zwar notwendig ist, dabei aber auch Probleme für einige Waldbewohner entstehen. Spatz, Igel und Biber verloren ihre Wohnstatt, weil Willibart Bäume fällt, die Zweige zerkleinert und die Stämme den Fluss hinunter transportiert. Willibart war auch sofort bereit, passenden Ersatz zu suchen und zu finden. Natürlich ging das nicht ohne Verwicklungen ab. Als die Gottesdienstgesellschaft am Schluss im Berglwald-Klassenzimmer ankam, waren alle Schwierigkeiten behoben. Gemeinsam wurde der Altar geschmückt mit Kostbarkeiten, die unterwegs gesammelt wurden. Der Gottesdienst konnte mit Vater unser und Segen enden. Danach wurde Picknick gemacht, u.a. mit Willibarts Pfannkuchen, die nicht nur der Holzfäller gerne isst.

Kennenlernen und Verstehen

Einführungsgottesdienst für die neuen Konfirmanden

Der neue Konfirmandenkurs 2021_22 hat begonnen. 43 junge Menschen möchten sich 2022 konfirmieren lassen! Für diese Neulinge und ihre Eltern fand am 26.09. bei goldenem Herbstwetter ein Einführungsgottesdienst im Kirchgarten der Genezareth-Kirche statt. Die Leitung des Konfirmandenkurses haben die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky. Sie werden dabei tatkräftig unterstützt von der Jugendreferentin Ines Hütter und ca. 20 Teamern, d.h. Jugendlichen, die selbst vor nicht allzu langer Zeit konfirmiert wurden und ihre guten Erfahrungen weitergeben möchten.
Grundlage des Gottesdienstes war die Geschichte des Turmbaus zu Babel, in der erzählt wird, wie es kommt, dass die Menschen durch Gottes Eingreifen verschiedene Sprachen sprechen und sich nicht mehr verstehen. Dieses Sich-Nicht-Verstehen zog sich als Thema durch den gesamten Gottesdienst: Im Anspiel zweier Konfi-Teamerinnen und Pfarrerin Pfeiffer wurden die Verständnisschwierigkeiten zwischen den Generationen angesprochen. In der Predigt, in der die beiden Pfarrerinnen alternierten, d.h. abwechselnd verschiedene Aspekte der Verständnisprobleme ansprachen. Dabei ging es um Schlüsselwörter und Codes von Fachsprachen, wie z.B. die Theologie. Oder um die Sprache der Gesten und des Mienenspiels. Oder um die Prägung durch verschiedene Lebenssituationen. Fazit: Es ist wichtig, offen zu sein, um Neues kennen zu lernen und dieses dann besser zu verstehen. Das alles „verpackten“ Pfeiffer und Urbansky in einen lebendigen Predigttext. Frau Pemperton am E-Piano sorgte für schwungvolle Musik. Dabei scheute sich die Pianisten nicht, bei Ein- und Ausgangsmusik auch mal jazzige Klänge anzuspielen. Knapp 200 Gottesdienstbesucher erlebten einen schwung- und stimmungsvollen Auftakt des neuen Konfirmandenjahrs.

 

Sanierung des Kirchturms abgeschlossen!

Seit Anfang Dezember war es für aufmerksame UnterschleißheimerInnen sichtbar – der Turm der Genezareth-Kirche hat ein neues, ein strahlend-glänzendes Dach! Die Reparatur und Erneuerung des Kirchturmdaches war notwendig, nachdem dort Sturmschäden festgestellt wurden. Während des Sommers wurde das Dach provisorisch gesichert, im Spätherbst erfolgte die Sanierung. Da der Turm schon mal eingerüstet war, nutzte man die Gelegenheit, um diesen auch neu zu streichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – bis in die Ferne ist das neue Kupferdach des Kirchturms sichtbar. Die anfallenden Kosten wurden nur zum Teil durch die Versicherung gedeckt, so dass die Kirchengemeinde noch eine erkleckliche Summe zu schultern hat. Ein finanzieller Zuschuss von 12.000 Euro durch die Stadt Unterschleißheim erleichtert die Finanzsituation erheblich. Die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky und der Kirchenvorstand danken dem Stadtrat herzlich für diese großzügige Unterstützung. Ebenso gibt es dankenswerterweise einen Zuschuss vom Dekanat und Prodekanat München. Trotzdem verbleibt der Kirchengemeinde ein nicht geringer Anteil an Kosten. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, freuen wir uns auf eine Spende auf folgendes Konto: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim/ Raiffeisenbank München-Nord/ IBAN: DE52 7016 9465 0102 5955 67/BIC: GENODEF1M08, (weitere Infos zu Spenden, Spendenquittung etc. finden Sie hier.