Aktuelles

Tauferinnerungsgottesdienst

Tauferinnerungsgottesdienst für Familien

Wir sind getauft! - Gott liebt uns wie wir sind.

Sonnig-warmer Sonntagnachmittag im Kirchgarten - es wuselte nur so von kleinen und großen Füßen auf dem Gras. Pfarrerin Manuela Urbansky, Vikarin Ella Albers und die Teams der Kirchenmäuse und Kirchenspatzen haben Kinder und ihre Eltern zum Tauferinnerungsgottesdienst eingeladen. Das Taufbecken war extra von der Kirche in den Kirchgarten getragen und auf einem Tisch in der Wiese platziert worden. Natürlich war es geschmückt. Mesnerin Gerlinde Salmen hat es vor dem Gottesdienst wunderschön mit Rosen und grünen Zweigen umrandet. Es ging gleich zünftig los mit dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ und den zu dem Lied gehörenden Bewegungen. Das Kirchenmäuse-Maskottchen, der Rabe Rudi, war natürlich auch da und erzählte den Kindern von einer Bootsfahrt, bei der er wegen hohen Sturmaufkommens seekrank geworden sei. Das war die Überleitung zur Bibelgeschichte der Sturmstillung, die Pfarrerin Manuela zum Teil sehr lautmalerisch erzählte. Was klopften da plötzlich Unmengen an Regentropfen und wie heulte der Wind! Auf Jesu Geheiß, bzw. als Urbansky das vereinbarte Zeichen gab, war es mit einem Schlag ruhig: Jesus war da in der Not seiner Jünger. „Genau dies bewirkt die Taufe. Sie versichert Euch, dass Gott immer für Euch da ist!“ erklärte Urbansky.
Anschließend durften alle Kinder mit ihren Taufkerzen und Eltern zum Taufbecken kommen. Dort bekamen sie mit Taufwasser ein Segenskreuz auf die Stirn oder in die Hand gezeichnet und die Taufkerzen wurden an der Osterkerze angezündet. Tatsächlich gelang es einigen Kindern ihre Kerze trotz Wind bis zum Ende des Gottesdienstes am Brennen zu halten. Der Gottesdienst wurde mit Fürbitten, Vaterunser, Segen und natürlich mit einem fröhlichen Lied beendet.

Dr. Faustus gibt sich die Ehre!

Dank an ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Besuch des Marionettentheaters Bille

Es ist zur guten Tradition geworden, dass die evangelische Kirchengemeinde in Unterschleißheim ihren Ehrenamtlichen einmal im Jahr mit einem besonderen Veranstaltungsabend für ihr Engagement dankt. In diesem Jahr wurde Unterstützer und Helfer zu einem echten Kunstgenuss eingeladen: Zur Aufführung des Urfaust des Marionettentheaters Bille, das zumindest vorübergehend im Maria-Magdalena-Haus eine Heimat gefunden hat. Dieser Einladung wurde gerne gefolgt, so dass Florian Bille und seine Frau Wlada vor vielen Zuschauern spielten. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky, in der diese den außerordentlichen Wert der Ehrenamtsarbeit für die Kirchengemeinde betonten und der wohlverdienten Ehrung von Frau Monika Falkenberg, die nach vielen Jahren das Amt der Vorsitzenden des Kirchenchorvereins aus persönlichen Gründen abgegeben hat, wurde der Vorhang der Marionettenbühne gehoben.
Die gut einstündige Vorstellung (Dazwischen gab es eine kleine Pause) vermittelte die Geschichte eines von Wissensgier getriebenen Fausts, der recht wenig gemein hat mit dem Namensvetter, den der Herr von Goethe, kreiert hat. Schon allein deshalb, weil die Gretchen-Episode in der Urfaust-Fassung vollständig fehlt, wurden ganz andere Schwerpunkte gesetzt. Zusätzlich eröffnete sich mit der Einführung der Person des Hanswursts eine fröhliche Situationskomik, so dass in der an sich düsteren Geschichte immer wieder eine tüchtige Portion Humor aufblitzte. Erwähnt werden müssen auch die bemerkenswerten Licht- und Raucheffekte, die der Aufführung einen besonderen Pepp gaben. Nachdem die Aufführung allgemein gut gefallen hat, stand der anschließende Empfang mit Getränken und Häppchen ganz im Zeichen positiver Stimmung. Wie schön war es, sich endlich mal wieder in größerer Runde zu treffen! Man durfte sich austauschen, mit vielen Menschen ins Gespräch kommen und es war sogar möglich, ein kleines Büffet anzubieten, an dem man sich nach Belieben bedienen konnte. Gerade an diesem Abend wurde vielen bewusst, wie sehr uns das in den letzten beiden Jahren gefehlt hat!

Impressionen zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“
Bilderausstellung der Schüler des Gestaltungskurses der FOS Unterschleißheim in der Genezareth-Kirche


Glaube, Liebe, Hoffnung – so lautete das Thema, dass die Leiterin des Gestaltungskurses an der Fachhochschule (FOS) Unterschleißheim, Frau Birgit Hofmann-Blanz, ihren Schülern vorgab. Sie sollten zu diesem Zitat aus dem 1. Korintherbrief des Paulus Plakate bzw. Bilder gestalten. Wie sehr dieses Thema die Jugendlichen inspiriert hat, ist derzeit in der Genezareth-Kirche zu sehen, wo die Bilder seit 20.05.bis zum Pfingstmontag (06.06.) ausgestellt sind. Verblüffenderweise, so schilderten einige der Nachwuchskünstler bei der Vernissage, ist es nicht unbedingt der christliche Hintergrund, der ihren Gestaltungsideen zugrunde liegt. Die Bibelworte sind so zum Allgemeingut geworden, dass sie als Schlagworte ein Eigenleben führen. Das Thema sprach die Jugendlichen sehr an, so dass intensive und aussagekräftige Bilder entstanden sind. Ein Besuch der Ausstellung in der Genezareth-Kirche lohnt sich auf jeden Fall.
Die Ausstellungseröffnung am Abend des 20.05. hatte so gar nichts von einer steifen und vornehmen Vernissage. Pfarrerin Manuela Urbanskys Ansprache war so fröhlich und aufmunternd, dass einige der Schüler:innen, den Mut hatten, ihren Gestaltungsprozess zu beschreiben. In ihren Aussagen war die Lebendigkeit, die Freude am Schaffen und die Begeisterung der jungen Leuten für das Thema und für die Möglichkeit sich auszudrücken zu spüren. Sie strahlten so viel Frische und Energie aus – und das, wo die Jugendlichen gerade mitten in den Abiturprüfungen stecken!
Easton Griffith am Klavier gab der Veranstaltung mit einer bunt gemischten Auswahl an Musikstücken einen sehr passenden und frischen musikalischen Rahmen. Beim anschließenden Sektempfang nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum Plaudern und Diskutieren in entspannter und heiterer Runde.

Jubiläumskonzert 10 Jahre Freiwilligenbörse „Zeitgeister“

Mehrfach wegen der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen verschoben, konnte das Jubiläumskonzert zum 10jährigen Bestehen der Ehrenamtsbörse Zeitgeister endlich am 08.05. stattfinden. Fast 12 Jahre hat die Ehrenamtsbörse Zeitgeister der evangelischen Kirchengemeinde Unterschleißheim nun schon „auf dem Buckel“. In dieser Zeit hat die Initiative sowohl gute Zeiten als auch Krisen erlebt. Schon der Beginn war alles andere als einfach. Bis aus Astrid Scholz-Grüns Idee, ja Vision, die heute gut organisierten und reibungslos funktionierenden Zeitgeister wurden, war es ein langer Weg. Doch Astrid Scholz-Grün, die „Urmutter aller Zeitgeister“, ließ sich nicht entmutigen, besiegte mit steter Beharrlichkeit viele Widerstände – auch in den Reihen des Kirchenvorstands – so dass die Zeitgeister heute eines der Vorzeige-Projekte der Kirchengemeinde sind. Natürlich fand und findet/brauchte und braucht Scholz-Grün die notwendigen Unterstützer und Befürworter. Zahlreiche ehrenamtliche Zeitgeber machen die Arbeit der Zeitgeister möglich. An der Spitze steht ein aktives Steuerungsteam, in dem neben Scholz-Grün Pfarrerin Mirjam Pfeiffer, Carmen Deffner und Sandra Nägele vom Kirchenvorstand und das Ehepaar Monika und Jochen Kippe effektive Organisationsarbeit leisten. Hervorzuheben ist auch die Förderung durch die Stadt Unterschleißheim, die durch finanzielle Unterstützung die Anstellung einer professionellen Koordinationskraft möglich macht. Als Koordinatorin ist Sandra Nägele hier der Fels in der Brandung. Sie sorgt dafür, dass auch schwierigste Anfragen von Zeitnehmern so weit wie möglich bewältigt werden können.
Das Jubiläumskonzert haben sich die Zeitgeister also wahrlich verdient! Und trotz aller Corona-bedingten Terminverschiebungen: Das Warten hat sich gelohnt! Den zur Feier geladenen Gästen wurde ein hochkarätiges Klavierkonzert präsentiert. Clara Siegle, eine vielversprechende Nachwuchspianistin, deren Familie den Zeitgeistern seit Jahren verbunden ist, konnte als Solistin für den Abend gewonnen werden. Die Idee der Zeitgeister begeistert Familie Siegle schon länger, so dass die junge Künstlerin der Ehrenamtsbörse ihren Auftritt zum Jubiläum schenkte.
Siegle bot mit Mozarts Fantasie und Sonate in c-moll (KV 475 u. 457) und Clara Schumanns Soirées musicales (op.6) ein bemerkenswertes Programm. Die beiden Mozartstücke, 1784 und 1785 komponiert, gelten als Musterbeispiele für die aufgewühlten und romantischen Seiten von Mozarts musikalischer Persönlichkeit und als zentrale Werke in seinem Klavierschaffen Siegle stellte sich den musikalischen Anforderungen der -Komposition mit technischem Bravour, viel Temperament und Emotion.
Mit den Soirées musicales ihrer Vornamensvetterin wählte die Künstlerin als zweiten Teil des Konzerts einen heitereren und verspielten Kontrapunkt zur vorherigen ernsteren Mozartkomposition. Clara Schumann hat die Stücke mit nur 16 Jahren geschrieben. Vielleicht machte gerade die Verbindung durch die Jugendlichkeit der leider oft verkannten und im Schatten ihres berühmten Mannes stehenden Komponistin mit der jungen Pianisten die besondere Wirkung aus, die von Clara Siegles Anschlag und ihrem Tastenzauber auf das Publikum überging. Die herausragende Leistung wurde mit viel Applaus gebührend gefeiert.
Clara Siegle ließ es sich nicht nehmen, Astrid Scholz-Grün, ein Geburtstagsständchen zu spielen. Frau Scholz-Grün wurde genau am 08.05., dem Datum des Jubiläumskonzerts, 81 Jahre alt. Siegle widmete ihr und passend zum Muttertag zusätzlich allen Müttern ein fröhliches Musikstück des irischen Komponisten John Field. Ein an das Konzert anschließender Sektempfang mit Gelegenheit zum Gedankenaustausch ließ den Abend würdig ausklingen.
Weitere Informationen über die Zeitgeister, z.B. wie man Zeitgeber bzw. Zeitnehmer wird, finden Sie unter https://www.zeitgeister-ush.de/.

Fröhliches Gemeindewochenende in der Langau

In der evangelischen Kirchengemeinde Garching ist es seit Jahren Tradition: Wenn nicht gerade der Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen, in denen Menschen zusammen kommen, vereitelt, geht man gemeinsam einmal im Jahr auf Gemeindefreizeit. In diesem Jahr kooperierte die Garchinger Gemeinde mit der von Unterschleißheim-Haimhausen, so dass die Gemeindefreizeit von beiden Gemeinden angeboten und organisiert wurde.
Bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen verbrachten Teilnehmer und Organisatoren herrliche 2 1/2 Tage in der Langau an der Grenze zwischen Allgäu und Oberbayern. Die Erholungsstätte liegt in einer malerischen Landschaft und erfüllte an diesem Wochenende voll und ganz das typisch bayerische Urlaubsklischee: Blauer Himmel, saftig-grüne Wiesen umrahmt von hohen Bergen. Wundert es, dass angesichts dieser schönen Natur, das Oberthema der Freizeit „Schöpfung“ hieß?
Und auf welch vielfältige Art und Weise das Thema behandelt wurde! Von theologischer Diskussion bis zum meditativen Tanz, vom Spontanchor bis Kinderprogramm und etliches mehr. Am Sonntagvormittag floss all das Erarbeitete in einen gemeinsam vorbereiteten Werkstattgottesdienst ein.
Dazu das beliebte Beiprogramm: Lagerfeuer mit Grillen von Stockbrot und Marshmallows, Morgengymnastik, Essen im Freien, und, und und…. Alle Altersgruppen waren vertreten - die jüngste Teilnehmerin war knapp 2 Jahre alt war und die Älteste 100 Jahre.Egal wie alt, jeder fand eine adäquate Beschäftigung. Alles in allem war die gemeinsam organisierte Familienfreizeit ein voller Erfolg - und es gibt einen dringenden Wunsch nach „mehr“.

Jesus und ein struppig-zotteliger Esel - perfekter Einzug in Jerusalem

Eine gut gefüllte Kirche beim Familiengottesdienst! Ein Szenario, das wir alle so lange vermissten und am Palmsonntag endlich wieder erleben durften. Es herrscht zwar noch Maskenpflicht während der Gottesdienste. Aber es wuselte in den Kirchenbänken, zumal auch viele Kinder gekommen waren. Die vielen Gottesdienstbesucher erlebten einen fröhlichen Gottesdienst für Groß und Klein, der von Pfarrerin Mirjam Pfeiffer und Team gestaltet wurde. Herzstück des Gottesdienstes war ein Anspiel, in dem der Esel, auf dem Jesus in Jerusalem einzog, die Hauptperson spielte. Sandra Nägele ließ bei der Darstellung des störrisch-sturen Grautiers ihr ganzes schauspielerisches Können zutage kommen. Nach anfänglichen Zweifeln der Jünger, ob so ein abgehalftertes Tier wirklich das richtige Reittier für den Messias ist, gewann der Esel, aufgemuntert durch Jesus (Andreas Huber) sichtlich an königlicher Würde. Er zeigte sich als perfektes Reittier, als er am Schluss der Szene über die von den anwesenden Kindern (und auch einigen Erwachsenen) vor dem Altar ausgelegten Tonpapier-Palmbuschen zog. Kein noch so edles Pferd hätte stolzer schreiten können als dieser Esel in hohen grauen Pumps.
Auch all das „Drum-Herum“ sorgte für gute Stimmung und passende Atmosphäre: Der von der Mesnerin Gerlinde Salmen mit Palmkätzchen geschmückte Altar, das aktuelle Plakat der Aktion „offene Kirche“, die noch die gesamte Passionszeit über läuft (Schauen Sie ruhig mal in der Genezareth-Kirche vorbei - es lohnt sich diese Aktion mitzuerleben!) und natürlich die wunderbare Musik des Bläserensembles 3 +2. Die 5 Bläser begleiteten den Gemeindegesang überaus harmonisch, machten aber auch in Instrumentalstücken beim Beginn und am Schluss des Gottesdienstes ihr Können hörbar. Musikalisches Highlight war eindeutig das Musikstück am Schluss. Eine Instrumentalversion des Chorlieds Hosanna Heysanna Sanna Sanna Ho aus dem Musical Jesus Christ Superstar. Reiner Nägele hatte die Komposition von Andrew Lloyd Webber extra für das Bläserensemble 3+2 arrangiert und instrumentiert. Dabei entstand ein mitreißendes Musikstück, das die Zuhörer fast von den Bänken riss.
Natürlich gab es am Kirchenausgang Palmbuschen zum Mitnehmen und als besondere Überraschung für die Kinder Esel-Kekse. Und es gab auch Kirchkaffee, d.h. jeder der wollte, konnte zum Ausklang des Gottesdienstes eine Tasse Kaffee bzw. Tee (oder auch zwei) trinken. Wie schön, dass es wieder möglich ist, in dieser Art Gottesdient zu feiern!
Zur Info: Ab jetzt gibt es wieder jeden Sonntag nach dem Gottesdienst Kirchkaffee, d.h. bei Kaffee bzw. Tee, darf wieder in Gemeinschaft geratscht werden.

Kuchenverkauf nach Gottesdienst bringt 620 Euro für Ukraine-Hilfe

Die Mitglieder des Kirchenvorstands organisierten am Palmsonntag nach dem Gottesdienst einen Kuchenverkauf, dessen Erlös der Ukraine-Hilfe zugute kommt. Als die Gottesdienstbesucher aus der Kirche strömten, war das Büffet bereits aufgebaut. Die Tische waren bestens und vielfältig bestückt. Naschkatzen hatten hier wirklich die Qual der Wahl. Es bildete sich vor der Kuchenausgabe tatsächlich eine lange Schlange.
Die Arbeit der Bäckerinnen und Bäcker, und derjenigen, die Kuchen austeilten bzw. die notwendigen Auf- bzw. Abbaumaßnahmen übernahmen, hat sich gelohnt: Ca. 620 Euro können an die Ukraine-Hilfe überwiesen werden - eine Summe, die so nicht erwartet wurde! Einen herzlichen Dank an alle Helfer, die beim Kuchenverkauf in irgendeiner Form unterstützten und an die Kuchenesser, die das Angebot so großzügig annahmen, dass eine solche Summe für einen guten Zweck weitergegeben werden kann.

Hasianer gehen auf Bastelpfad

Endlich wieder möglich: eine Osterbastel-Aktion für Grundschulkinder! So trafen sich an einem März-Samstag zuerst die Grundschulkinder aus Oberschleißheim und am Samstag vor dem Palmsonntag die Grundschulkinder aus Unterschleißheim jeweils von 9 bis 13 Uhr zum fröhlichen Osterbasteln. Eingeladen zu beiden Bastelaktionen hat die Jugendreferentin der Subregion (Kirchengemeinden in Ober- und Unterschleißheim und Garching) Ines Hütter, die auch das Tagesprogramm erstellte. Gute Unterstützung erhielt sie durch einige Jugendleiter.
Als Einführung gab’s zu Beginn des Bastelvormittags ein kleines Puppenspiel, in dem den Kindern kurz erzählt wurde, was so nach und nach an den einzelnen Osterfeiertagen geschehen ist. Danach wurde eifrig gebastelt! Mit hochroten Backen fertigten die Kinder Palmbuschen aus Bux- und Weidenkätzchen-Zweigen, Osterkrippen aus Tonpapier und Stecker mit Hasengesicht für Blumentöpfe. Nach so viel konzentrierter Arbeit wurde erst einmal Brotzeit gemacht und dann ging’s ins Freie. Um nach so viel Basteln im Sitzen dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, tanzten alle einen fröhlichen Hasentanz. Da wurde mit den Ohren gewackelt, es wurden die Hüften geschwungen, mal wurde gehüpft oder sich gründlich gestreckt. Bevor die Eltern ihre Kinder wieder einsammelten, durften die Kinder noch mit einigen Leckereien gefüllte Ostertüten suchen. Wie schnell war der Bastelvormittag verflogen.

 

Gelungener Neustart nach 2-jähriger Corona-Pause
Kirchenspatzen gehen auf „7-tägige Schöpfungstour“

Lange mussten die 5- bis 10-jährigen Kinder und das Kindergottesteam der Kirchenspatzen warten, bis endlich ihr Gottesdienst wieder stattfinden konnte. Am 27.03. war es endlich soweit: Kinder und Team konnten sich in der Zeit parallel zum Hauptgottesdienst im Gemeindehaus treffen und einen Kirchspatzen-Gottesdienst feiern. Das Thema lautete dieses Mal: Gottes wunderbare Schöpfung. Gemeinsam gingen Kinder und Team via kindergerechtem Bibeltext durch die 7 Schöpfungstage und bauten mit Tüchern, Holzfiguren und Tonpapier-Schnitten nach, wie Gott nach und nach die Erde schuf. Es wurden eine „Schöpfungsuhr“ gebastelt und Sonnenblumensamen in einen mit Erde gefüllten Blumentopf gesteckt. Natürlich wurde gebetet und gesungen. Nachdem so viel Aktivität Hunger macht, gab es auch noch eine Kleinigkeit zu essen.
Der nächste Kirchenspatzen-Gottesdienst findet am 29.05. im Genezareth-Haus statt. Das Kirchenspatzenteam freut sich schon jetzt auf viele Kinder, die daran teilnehmen.

Sanierung des Kirchturms abgeschlossen!

Seit Anfang Dezember war es für aufmerksame UnterschleißheimerInnen sichtbar – der Turm der Genezareth-Kirche hat ein neues, ein strahlend-glänzendes Dach! Die Reparatur und Erneuerung des Kirchturmdaches war notwendig, nachdem dort Sturmschäden festgestellt wurden. Während des Sommers wurde das Dach provisorisch gesichert, im Spätherbst erfolgte die Sanierung. Da der Turm schon mal eingerüstet war, nutzte man die Gelegenheit, um diesen auch neu zu streichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – bis in die Ferne ist das neue Kupferdach des Kirchturms sichtbar. Die anfallenden Kosten wurden nur zum Teil durch die Versicherung gedeckt, so dass die Kirchengemeinde noch eine erkleckliche Summe zu schultern hat. Ein finanzieller Zuschuss von 12.000 Euro durch die Stadt Unterschleißheim erleichtert die Finanzsituation erheblich. Die beiden Pfarrerinnen Mirjam Pfeiffer und Manuela Urbansky und der Kirchenvorstand danken dem Stadtrat herzlich für diese großzügige Unterstützung. Ebenso gibt es dankenswerterweise einen Zuschuss vom Dekanat und Prodekanat München. Trotzdem verbleibt der Kirchengemeinde ein nicht geringer Anteil an Kosten. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, freuen wir uns auf eine Spende auf folgendes Konto: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim/ Raiffeisenbank München-Nord/ IBAN: DE52 7016 9465 0102 5955 67/BIC: GENODEF1M08, (weitere Infos zu Spenden, Spendenquittung etc. finden Sie hier.